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Plasmaspenden steigen, Vollblutspenden leicht rückläufig
AI GENERATED 05.08.2026 16:10 Politik und Gesellschaft

Plasmaspenden steigen, Vollblutspenden leicht rückläufig

Deutschland: Plasmaspenden steigen, Vollblutspenden leicht rückläufigAm 5. August 2026 teilte die Bundesregierung mit, dass die Zahl der Plasmaspenden seit 2020 deutlich zugenommen hat, während die Vollblutspenden leicht zurückgegangen…

Deutschland: Plasmaspenden steigen, Vollblutspenden leicht rückläufig

Am 5. August 2026 teilte die Bundesregierung mit, dass die Zahl der Plasmaspenden seit 2020 deutlich zugenommen hat, während die Vollblutspenden leicht zurückgegangen sind. Die Angaben stammen aus einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Fraktion.

Entwicklung der Plasmaspenden

Nach den veröffentlichten Zahlen beliefen sich die Plasma‑Apherese‑Spenden im Jahr 2020 auf 2,45 Millionen und erreichten 2025 insgesamt 3,66 Millionen. Das entspricht einem Zuwachs von 49 Prozent gegenüber dem Ausgangsjahr.

Entwicklung der Vollblutspenden

Im gleichen Zeitraum verzeichnete die Vollblutspende einen leichten Rückgang von 3,7 Millionen auf 3,6 Millionen Spenden. Die Schwankungen wurden als geringfügig beschrieben.

Rückgang bei Neuspenden

Die Bundesregierung führt den Rückgang der Vollblutspenden auf einen Rückgang der Neuspenden um 20 Prozent zurück, wobei besonders junge Menschen weniger häufig neu spenden. Die genauen Ursachen dafür sind bislang nicht geklärt.

Motivation zur Spende

Eine repräsentative Befragung des Robert‑Koch‑Instituts aus dem Jahr 2025 ergab, dass neben dem Wunsch, etwas Gutes zu tun, die Motivation durch Freunde und Familie zu den stärksten Anreizen für eine Spende zählt.

Hindernisse für Spender

Als Hauptgründe für das Ausbleiben einer Spende wurden Zeitmangel und gesundheitliche Gründe genannt. Diese Hindernisse gelten für die gesamte Befragtenpopulation.

Altersabhängige Unterschiede

Die Studie zeigte zudem, dass sowohl die Beweggründe als auch die Hindernisse je nach Altersgruppe variieren, wobei jüngere Personen häufiger von Zeitmangel betroffen sind.

Hintergrund der Daten

Die Zahlen wurden in einer schriftlichen Antwort (Dokument 21/7433) der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage (Dokument 21/7151) der Grünen‑Fraktion veröffentlicht. Weitere Informationen finden sich in den offiziellen Pressemitteilungen des Deutschen Bundestages.

Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).

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