USA: PLOS ONE äußert Bedenken zu Studie über Big‑Data‑Tool für YouTube‑Daten
Die Redaktion von PLOS ONE hat am 12. August 2026 eine formelle Mitteilung veröffentlicht, in der ein Ausdruck von Besorgnis über den im Vorjahr erschienenen Artikel „Selecting the foremost big data tool to optimize YouTube data in dynamic Fermatean fuzzy knowledge“ ausgesprochen wird.
Hintergrund des Artikels
Der beanstandete Beitrag wurde 2024 im Fachjournal PLOS ONE veröffentlicht und behandelte die Auswahl von Big‑Data‑Werkzeugen zur Optimierung von YouTube‑Daten mithilfe dynamischer Fermatean‑Fuzzy‑Methoden. Die Autoren des Artikels waren Alghazzawi, Razaq, Alolaiyan, Noor, Khalifa und Xin.
Identifizierte Probleme
Laut den Redakteuren beruhen die Bedenken auf mehreren Punkten: Erstens wurden die in den Referenzen 42 und 43 genannten Arbeiten nach Veröffentlichung des Artikels zurückgezogen. Zweitens unterstützen die in den Referenzen 53 und 54 zitierten Quellen die jeweiligen Aussagen des Artikels nicht. Drittens gibt es Zweifel an der Qualität des Peer‑Review‑Verfahrens und an der Einhaltung der PLOS‑Autorschaftsrichtlinien.
Reaktion des Autors
Der korrespondierende Autor hat die Kritik an den Referenzen 53 und 54 anerkannt und eine Erklärung zu deren Aufnahme im Manuskript geliefert. Die Redaktion bewertete diese Antwort jedoch als unzureichend, um die aufgeworfenen Fragen zu klären.
Entscheidung der Redaktion
Aufgrund der kumulativen Probleme haben die PLOS ONE‑Redakteure beschlossen, einen „Expression of Concern“ zu veröffentlichen. Sie fordern die Leserinnen und Leser ausdrücklich auf, das betreffende Werk mit Vorsicht zu interpretieren.
Implikationen für die Forschungsgemeinschaft
Der Vorfall verdeutlicht die Notwendigkeit einer sorgfältigen Quellenprüfung und einer transparenten Peer‑Review‑Praxis, insbesondere bei interdisziplinären Studien, die neuartige methodische Ansätze kombinieren.
Weiteres Vorgehen
Die Redaktion hat angekündigt, den Fall weiter zu beobachten und gegebenenfalls weitere Maßnahmen zu ergreifen, sollte sich herausstellen, dass die wissenschaftliche Integrität des Artikels weiter beeinträchtigt ist.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von PLOS ONE, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Open Access). Wissenschaftliche Inhalte, offen zugänglich.
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