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PLOS ONE äußert Bedenken zu Studie über verzögerte Blattvergilbung bei Reis
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AI GENERATED 01.06.2026 • 22:15 Wissenschaft und Forschung

PLOS ONE äußert Bedenken zu Studie über verzögerte Blattvergilbung bei Reis

USA: PLOS ONE äußert Bedenken zu Studie über verzögerte Blattvergilbung bei Reis

Die Redakteure von PLOS ONE haben am 1. Juni 2026 eine Expression of Concern zu einem im Jahr 2020 veröffentlichten Artikel veröffentlicht, in dem genomische Regionen identifiziert werden sollten, die für eine verzögerte Blattvergilbung bei Reis verantwortlich sind. Die Bedenken beziehen sich auf mögliche Interessenkonflikte und die Zuverlässigkeit des Peer‑Review‑Verfahrens.

Hintergrund des Artikels

Der beanstandete Beitrag, verfasst von Singh UM, Sinha P, Dixit S und weiteren Mitautoren, erschien in PLOS ONE 2020, Band 15, Ausgabe 10, unter der DOI 10.1371/journal.pone.0240591. Die Studie untersuchte genomische Marker, die das Altern von Reisblättern verzögern könnten, und wurde ursprünglich als Open‑Access‑Artikel veröffentlicht.

Grund fĂĽr die Bedenken

Nach Angaben der Redakteure wurden im Rahmen der Veröffentlichung keine relevanten Interessenkonflikte offengelegt, obwohl die PLOS‑Richtlinien dies ausdrücklich verlangen. Zusätzlich gibt es Zweifel an der Integrität des Peer‑Review‑Prozesses, da die Überprüfung offenbar nicht den üblichen Qualitätsstandards entsprach.

Stellungnahme der Redakteure

Die Redakteure betonen, dass sie keinerlei Hinweise darauf haben, dass die Autoren in die beanstandeten Peer‑Review‑Probleme involviert waren. Sie äußern Bedauern darüber, dass die Unstimmigkeiten nicht bereits vor der Veröffentlichung erkannt wurden, und verweisen auf die Notwendigkeit, die internen Prüfmechanismen zu stärken.

Auswirkungen fĂĽr Leser

Der Artikel bleibt im Online‑Archiv von PLOS ONE verfügbar, jedoch ist er mit dem Hinweis versehen, dass die wissenschaftliche Validität und die Transparenz der Interessenkonflikte nicht gewährleistet sind. Leserinnen und Leser werden angehalten, die Ergebnisse kritisch zu prüfen und auf künftige Aktualisierungen zu achten.

Verfahren und Richtlinien

PLOS ONE verlangt von allen Autoren die vollständige Offenlegung möglicher Interessenkonflikte und die Einhaltung eines transparenten Peer‑Review‑Verfahrens. Verstöße gegen diese Vorgaben können zu Korrekturen, Expressions of Concern oder im Extremfall zu Rücknahmen führen.

Weiteres Vorgehen

Die Redaktion hat angekündigt, den Vorfall eingehend zu untersuchen und gegebenenfalls weitere Maßnahmen zu ergreifen, um die Integrität des Publikationsprozesses zu sichern. Eine mögliche Korrektur oder ein Rückzug des Artikels wird abhängig von den Untersuchungsergebnissen geprüft.

Einordnung in den Forschungskontext

Der Vorfall ist Teil einer Reihe von Fällen, in denen PLOS ONE die Qualität seiner Peer‑Review‑Prozesse überprüft. Die Redaktion nutzt die Situation, um systemische Verbesserungen zu implementieren und das Vertrauen der wissenschaftlichen Gemeinschaft zu erhalten.

Dieser Bericht basiert auf Informationen von PLOS ONE, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Open Access). Wissenschaftliche Inhalte, offen zugänglich.

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