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PLOS ONE gibt Ausdruck von Besorgnis zu InDel-Marker-Studie fĂĽr Kichererbse heraus
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AI GENERATED 01.06.2026 • 22:05 Wissenschaft und Forschung

PLOS ONE gibt Ausdruck von Besorgnis zu InDel-Marker-Studie fĂĽr Kichererbse heraus

Am 1. Juni 2026 haben die Redakteure von PLOS ONE einen Ausdruck von Besorgnis veröffentlicht, der sich auf den im Jahr 2019 erschienenen Artikel über erweiterte InDel-Marker für die molekulare Züchtung von Kichererbse bezieht. Der Hinweis weist auf nicht offengelegte Interessenkonflikte und Zweifel an der Zuverlässigkeit des Peer‑Review‑Verfahrens hin.

Hintergrund des ursprĂĽnglichen Artikels

Der beanstandete Beitrag, verfasst von Jain, Roorkiwal, Kale, Garg, Yadala und Varshney, präsentierte ein umfangreiches Set von InDel-Markern, das die Züchtungsforschung an Kichererbse unterstützen sollte. Er erschien in PLOS ONE, Band 14, Ausgabe 3, und wurde von der Fachwelt zunächst als Beitrag zur Beschleunigung molekularer Züchtungsprogramme aufgenommen.

GrĂĽnde fĂĽr den Ausdruck von Besorgnis

Nach Angaben der Redakteure wurden die erforderlichen Angaben zu finanziellen und beruflichen Interessenkonflikten seitens der Autoren nicht gemacht, obwohl dies laut PLOS‑Richtlinie verpflichtend ist. Zusätzlich wurden Unstimmigkeiten im Peer‑Review‑Prozess festgestellt, die die Glaubwürdigkeit der Begutachtung in Frage stellen.

Stellungnahme der Redakteure

Die Redakteure betonen, dass sie keine Hinweise darauf haben, dass die Autoren selbst in die beanstandeten Peer‑Review‑Probleme verwickelt waren. Sie äußern Bedauern darüber, dass die Probleme nicht bereits vor der Veröffentlichung erkannt wurden, und verweisen darauf, dass die Integrität des Artikels bislang nicht erneut geprüft wurde.

Folgende MaĂźnahmen

Im Rahmen des Ausdrucks von Besorgnis wird der Artikel nicht zurĂĽckgezogen, jedoch erhalten Leser einen klaren Hinweis auf die offenen Fragen. PLOS ONE hat angekĂĽndigt, die Angelegenheit weiter zu beobachten, ohne jedoch die wissenschaftliche GĂĽltigkeit des Beitrags zu bewerten.

Bedeutung fĂĽr die Forschungsgemeinschaft

Der Vorfall unterstreicht die Notwendigkeit transparenter Offenlegung von Interessenkonflikten und rigoroser Peer‑Review‑Verfahren, um das Vertrauen in Open‑Access‑Publikationen zu erhalten. Wissenschaftler und Institutionen werden aufgefordert, ihre Publikationspraktiken zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen.

Lizenz und offene VerfĂĽgbarkeit

Der betroffene Artikel bleibt unter der Creative‑Commons‑Attribution‑Lizenz (CC‑BY 4.0) verfügbar, die uneingeschränkte Nutzung, Verbreitung und Vervielfältigung erlaubt, sofern die ursprünglichen Autoren und die Quelle genannt werden.

Dieser Bericht basiert auf Informationen von PLOS ONE, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Open Access). Wissenschaftliche Inhalte, offen zugänglich.

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