Am Tag des Notfallmedizin‑Dienstleute‑Feiertages besuchte der Präsident der Russischen Föderation das Bundeszentrum für Katastrophenmedizin im Pirogov‑Nationalen Medizin‑ und Chirurgiezentrum und nahm per Videokonferenz an der Eröffnungszeremonie neuer modularer Notfallabteilungen in vier Regionen teil.
Neue modulare Notfallabteilungen
Die eröffneten Module stehen in Tambow, Donetsk, Jekaterinburg und Simferopol bereit und sollen die Zugänglichkeit sowie die Versorgungsqualität in der Notfallmedizin verbessern. Bis 2030 sollen insgesamt 99 modulare AufnahmeÂeinheiten entstehen; bislang sind zwölf fertiggestellt, weitere achtundzwanzig sollen bis Jahresende folgen.
Präsenz des Präsidenten und Begleitung
Der Präsident wurde von dem stellvertretenden Ministerpräsidenten Tatyana Golikova, dem stellvertretenden Chef des Präsidialen Exekutivamtes Maxim Oreshkin, dem Gesundheitsminister Mikhail Murashko, dem Generaldirektor Oleg Karpov und dem Direktor Alexei Osipov begleitet.
Ausstellung russischer Medizintechnik
Im Rahmen des Besuchs führte der Präsident eine Ausstellung domestizierter medizinischer Geräte und Notfallausrüstung. Gezeigt wurden ein mobiles Behandlungs‑ und Diagnostik‑Komplex, ein einsetzbares Feldoperations‑Zelt, gepanzerte Ambulanzklassen C und B, der Mehrzweck‑Hubschrauber Ansat sowie das unbemannte Luftfahrtsystem AIST für die Versorgung mit medizinischen Gütern und Telemedizin‑Konsultationen.
Struktur und Aufgaben des Zentrums
Das Bundeszentrum für Katastrophenmedizin betreibt ein eigenständiges Luftrettungs‑System, mobile medizinische Einheiten und multispezialisierte Feldkrankenhäuser. Im Notfall koordiniert es die Einsätze, einschließlich der vollständigen Kontrolle über die Ressourcen der Rettungsdienste.
Umfang des russischen Notfalldienstes
Laut Angaben des Präsidenten betreiben derzeit 130 Notfall‑medizinische Stationen und über 1.600 Notfallabteilungen landesweit. Der Dienst beschäftigt mehr als 160.000 Personen, darunter über 12.000 mobile Teams, und verfügt über mehr als 20.000 Einsatzfahrzeuge, von denen über 14.000 zwischen 2016 und 2023 aus Bundesmitteln beschafft wurden.
Finanzierung und Digitalisierung
In den letzten zehn Jahren wurden fast 57 Milliarden Rubel in den Ausbau des
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