Russland: Präsident Putin verleiht Orden der Ehre an St. Petersburg Judo‑Bund
Präsident Vladimir Putin überreichte im Rahmen einer Zeremonie den Orden der Ehre an die Mitarbeiter des St. Petersburg Regionalen Judo‑Bundes. Die Verleihung fand in der Anatoly‑Rakhlin‑Olympia‑Reserve‑Multifunktions‑Sportschule statt, wo der Präsident die Ausstellung zur Geschichte des Zentrums besichtigte und ein kurzes Gespräch mit den anwesenden Sportlern führte.
Sporteinrichtungen und Trainingsangebote
Die Anatoly‑Rakhlin‑Sportschule bietet Trainingsmöglichkeiten in Judo, Fechten, rhythmischer Gymnastik sowie im Gewehr‑ und PistolenÂschieĂźen. Mehrere Hallen und Informationsdisplays dokumentieren die Entwicklung des Zentrums seit seiner GrĂĽndung.
Rede des Präsidenten
In seiner Ansprache betonte Putin, dass die Verleihung des hohen Staatspreises die langjährige Arbeit des Judo‑Bundes würdige. Er hob die Bedeutung von Sport für die körperliche Fitness und einen gesunden Lebensstil hervor und lobte die Erfolge der St. Petersburg‑Judokader.
Historischer Hintergrund des Judo in St. Petersburg
Der Präsident verwies darauf, dass Judo seit 1929 in Leningrad, heute St. Petersburg, praktiziert wird. Er erinnerte an die Gründung der Schule durch Anatoly Rakhlin und an die Traditionen der legendären Leningrader Judo‑Schule.
Erfolge der Judokader
St. Petersburg‑Vertreter bilden das Rückgrat der Jugend‑, Junior‑ und Senioren‑Nationalmannschaften. Ihre Leistungen erzielten Spitzenplätze bei internationalen Turnieren, zuletzt beim Grand‑Slam in Abu Dhabi im November 2025 und bei der Europameisterschaft in Tiflis, Georgien.
Zukunftsperspektiven und olympische Qualifikation
Putin äußerte Zuversicht, dass die Judokader ihre Führungsposition bei den Qualifikationswettbewerben für die Olympischen Spiele 2028 bestätigen werden.
Bedeutung fĂĽr Jugend und Gesellschaft
In St. Petersburg gibt es 19 Sportschulen, in denen über 3 500 Kinder Judo trainieren. Der Präsident betonte, dass viele ehemalige Judokader in öffentlichen Ämtern, im Militär und in der Wirtschaft aktiv seien und dass das Wachstum des Sports ein Zeichen für die gesellschaftliche Relevanz sei.
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