Russland: Präsident Putin würdigt Beitrag der Kohleindustrie zum Energiesektor
Am Minertag richtete sich die russische Führung an die Beschäftigten der Kohleindustrie und dankte ihnen für ihren Beitrag zur Energiesicherheit, zur Stärkung der Souveränität sowie zu wirtschaftlichen und verteidigungstechnischen Fähigkeiten des Landes.
Historische Bedeutung der Bergarbeiter
Der Präsident betonte, dass das Bergarbeiterhandwerk eng mit der Geschichte Russlands verwoben sei. Während des Großen Vaterländischen Krieges habe die Branche entscheidend dazu beigetragen, Fabriken am Laufen zu halten und die Front mit notwendigen Gütern zu versorgen; in den Nachkriegsjahren sei sie am Wiederaufbau zerstörter Städte und Unternehmen beteiligt gewesen.
Globale Stellung Russlands im Kohlemarkt
Laut Angaben des Präsidenten belege Russland weltweit den zweiten Platz bei den Kohlevorräten, den dritten bei den Exporten und den sechsten bei der Produktion.
Produktionszahlen und Produktivitätsentwicklung
Im vergangenen Jahr habe die Branche eine Produktion von 440 Millionen Tonnen erreicht. Gleichzeitig sei die Arbeitsproduktivität um 18 Prozent gegenüber dem Stand vor fünf Jahren gestiegen.
Staatliche Unterstützungsmaßnahmen
Die Regierung kündige an, weiterhin den Ausbau von Transportlogistik, die Verbesserung der Arbeitssicherheit, die Erhöhung der Lebensqualität von Bergarbeitern und deren Familien sowie die Verbesserung der Infrastruktur in Bergbaustädten zu fördern.
Digitalisierung und Fachkräftesicherung
Durch die Einführung digitaler Innovationen und leistungsstarker Geräte solle die Kohleförderung zukunftsfähig gestaltet werden. Der Präsident hob hervor, dass die Ausbildung qualifizierter Fachkräfte und die Steigerung des Ansehens des Bergarbeiterberufs vorrangige Ziele seien.
Abschließende Wünsche
Zum Abschluss wünschte der Präsident Gesundheit und Wohlstand für die Bergarbeiter und ihre Angehörigen und gratulierte zum Minertag.
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