Kerninformation
Der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald J. Trump, hat am 9. Juli 2026 eine Proklamation unterzeichnet, die bestimmten stationären Quellen im chemischen Produktionssektor für zwei Jahre von den neuen Emissionsstandards des EPA (HON‑Regel) befreit.
Hintergrund des chemischen Sektors
Die Vereinigten Staaten stützen ihre Energieversorgung, nationale Verteidigung, Landwirtschaft und das Gesundheitswesen auf eine leistungsfähige chemische Industrie, die kritische Vorprodukte für Infrastruktur, fortschrittliche Fertigung und medizinische Sterilisation liefert.
Die neue HON‑Regel
Am 16. Mai 2024 veröffentlichte die Environmental Protection Agency die endgültige Regel „New Source Performance Standards for the Synthetic Organic Chemical Manufacturing Industry“ (HON‑Regel). Sie führt strenge Emissionskontrollen für bestimmte chemische Produktionsanlagen ein, die teilweise auf § 112 des Clean‑Air‑Acts basieren.
Auswirkungen auf die Betreiber
Nach Angaben der EPA erfordern die in der HON‑Regel festgelegten Test‑ und Überwachungsmaßnahmen Technologien, die derzeit nicht in ausreichendem Umfang verfügbar, noch nicht kommerziell erprobt oder nicht sicher implementierbar sind. Betreiber befürchten, dass die geforderten Fristen zu Stilllegungen oder erheblichen Investitionen führen könnten, bevor praktikable Lösungen existieren.
Details der Befreiung
Die Proklamation legt fest, dass die in Anhang I aufgeführten stationären Quellen für sämtliche Fristen, die durch die HON‑Regel festgelegt wurden, eine zweijährige Verlängerung erhalten. Während dieser Zeit gelten die zuvor geltenden Emissionsanforderungen.
BegrĂĽndung der MaĂźnahme
Der Präsident begründete die Befreiung damit, dass die erforderliche Technologie zur Einhaltung der HON‑Regel nicht verfügbar sei und dass die Aufrechterhaltung der chemischen Produktionskapazitäten im nationalen Sicherheitsinteresse liege.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von The White House, lizenziert unter Public Domain (U.S. Government Work).
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