Der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald J. Trump, hat per Proklamation 11021 vom 2. April 2026 die bestehenden Zollregelungen für Importe von Aluminium, Stahl und Kupfer sowie deren Derivate modifiziert, um nationale Sicherheitsbedenken stärker zu adressieren.
Neue Zollsätze für Metallprodukte
Gemäß der neuen Bestimmungen wird ein Zusatzzoll von 50 % auf reine Metallprodukte erhoben, ein Zoll von 25 % auf vorwiegend aus diesen Metallen gefertigte Derivate und ein vorübergehend reduzierter Zoll von 15 % auf bestimmte Derivate, insbesondere fest installierte Industrieanlagen und Energieausrüstungen.
Ausweitung auf landwirtschaftliche Geräte und HVAC
Der Sekretär für Handel empfiehlt, die Gruppe der Derivate, die den reduzierten 15‑Prozent‑Zoll erhalten, um landwirtschaftliche Geräte sowie bestimmte Heizungs‑, Lüftungs‑ und Klimaanlagen für den Wohnbereich zu erweitern, um deren Bedeutung für die heimische Wirtschaft zu berücksichtigen.
Erweiterung des Produktumfangs
Zusätzlich sollen Aluminium‑Lithografieplatten und Stahlregale künftig als Derivate behandelt und dem entsprechenden Zoll unterworfen werden, um eine Umgehung der bestehenden Regelungen zu verhindern.
Anpassung der Herkunftsschwelle
Die Schwelle, ab der ein importiertes Produkt als „vollständig“ aus US‑Aluminium, -Stahl oder -Kupfer gefertigt gilt, wird von 95 % auf 85 % gesenkt, um die Nutzung heimischer Rohstoffe zu fördern.
Rechtliche Grundlagen
Die Änderungen stützen sich auf Abschnitt 232 des Trade Expansion Act von 1962 sowie Abschnitt 604 des Trade Act von 1974, die dem Präsidenten Befugnisse zur Anpassung von Einfuhrzöllen einräumen.
Reaktion des Handelsministeriums
Der Handelsminister betont, dass die Anpassungen die Wettbewerbsfähigkeit heimischer Hersteller stärken und gleichzeitig die Sicherheitsinteressen der Nation wahren sollen.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von The White House, lizenziert unter Public Domain (U.S. Government Work).
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