Deutschland: Projekt stärkt Einkommen von Tonga-Frauen in Simbabwe
Ein vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördertes Projekt hat laut Angaben der Bundesregierung 410 Tonga-Frauen aus der Region Binga in Simbabwe ermöglicht, ihr monatliches Einkommen um bis zu 50 US‑Dollar zu erhöhen.
Projektumfang und Infrastruktur
Im Rahmen des Vorhabens wurden bis zum Projektende im April 2021 Lager‑ und Büroräume für die Produktion und Vermarktung von Seifen errichtet. Die Einrichtungen dienten sowohl der Herstellung als auch der Lagerung der Produkte, bevor sie in die lokalen und internationalen Absatzmärkte gelangten.
Marktzugang und Schulungen
Der Projektträger schuf Absatzmärkte in der Simbabwer Tourismusbranche sowie in Deutschland. Parallel dazu erhielten die teilnehmenden Frauen Schulungen zu Produktionsprozessen, Qualitätskontrolle und betriebswirtschaftlichen Grundlagen, um die Eigenständigkeit ihrer Betriebe zu stärken.
Soziale Effekte
Erhebungen vor Ort zeigten, dass die Schulungen die Rolle der Frauen in ihren Familien und Zielgemeinden gestärkt haben. Die Frauen berichten, dass sie seitdem deutlich stärker in Entscheidungsfindungsprozesse eingebunden sind.
Erreichte Zielgruppe
Ursprünglich war das Projekt im Dezember 2017 gestartet, um 150 Frauen ein nachhaltiges Einkommen zu ermöglichen. Letztlich profitierten jedoch mehr als 400 Frauen sowie zahlreiche mitversorgte Familienangehörige, insbesondere Kinder, von der Maßnahme.
Bewertung durch die Bundesregierung
Die Bundesregierung bewertet die Effizienz des Vorhabens höher als zunächst erwartet, da sowohl die Zahl der begünstigten Frauen als auch die unterstützten Familien deutlich über den ursprünglichen Zielwerten lag.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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