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Protokoll zur globalen Prävalenz von Tritrichomonas foetus veröffentlicht
AI GENERATED 25.08.2026 20:40 Wissenschaft und Forschung

Protokoll zur globalen Prävalenz von Tritrichomonas foetus veröffentlicht

Ein neues systematisches Review‑Protokoll zielt darauf ab, die weltweite Prävalenz von Tritrichomonas foetus in Rindern, Katzen und Schweinen zu quantifizieren. Die Studie ist im internationalen Register PROSPERO (Registrierungsnummer…

Ein neues systematisches Review‑Protokoll zielt darauf ab, die weltweite Prävalenz von Tritrichomonas foetus in Rindern, Katzen und Schweinen zu quantifizieren. Die Studie ist im internationalen Register PROSPERO (Registrierungsnummer CRD420261303496) eingetragen.

Hintergrund

Der Protozoenparasit Tritrichomonas foetus verursacht bei Rindern erhebliche Fortpflanzungsstörungen und bei Katzen chronischen Durchfall, während er bei Schweinen häufig als harmloser Kommensale vorkommt. Angesichts zunehmender Hinweise auf genetische Vielfalt, Übertragungswege und mögliche Arzneimittelresistenzen wird ein umfassendes Bild seiner Verbreitung gefordert.

Methodik

Ein breites Suchspektrum wird über die Datenbanken PubMed, Scopus, Web of Science, CAB Abstracts und Embase abgewickelt. Die Suchstrategie ist vordefiniert und schließt sämtliche Sprachen und geographischen Regionen ein, um Verzerrungen zu minimieren.

Einschlusskriterien und Datenaufbereitung

Beobachtungsstudien, die Prävalenz‑ oder Inzidenzdaten zu T. foetus bei den genannten Wirbeltieren melden, werden in die Analyse aufgenommen. Mindestens zwei unabhängige Gutachter prüfen die Studienauswahl, extrahieren die relevanten Daten und bewerten das Risiko von Verzerrungen.

Statistische Analyse

Die Prävalenzschätzungen werden mittels Random‑Effects‑Meta‑Analyse zusammengefasst und nach Tierart sowie nach geographischen Regionen aufgeschlüsselt. Subgruppenanalysen berücksichtigen diagnostische Verfahren sowie tier‑ und managementbezogene Kovariaten. Heterogenität wird durch weitere Subgruppenuntersuchungen beleuchtet.

Sensitivitätsprüfung

Eine Leave‑One‑Out‑Analyse prüft die Robustheit der Gesamtergebnisse, indem jeweils eine Studie aus dem Modell entfernt wird.

Erwartete Bedeutung

Die Ergebnisse sollen Aufschluss über die epidemiologische Situation des Parasiten geben, bestehende Wissenslücken aufzeigen und die Grundlage für gezielte Überwachungs‑ und Kontrollmaßnahmen schaffen. Damit können Forschungsschwerpunkte für die betroffenen Nutztierarten neu ausgerichtet werden.

Dieser Bericht basiert auf Informationen von PLOS ONE, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Open Access).

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