Einschätzung der Schäden an Energieanlagen
Der Präsident erklärte, dass die Angriffe auf kritische Energieanlagen zwar Probleme verursachen, jedoch keine kritischen Engpässe hervorrufen. Laut seiner Aussage werden die betroffenen Einrichtungen zügig repariert und die Versorgung bleibt weitgehend stabil.
Versorgung der Krim und des Hafens Sewastopol
Der Minister informierte den Präsidenten, dass der monatliche Bedarf der Krim bei 70 000 Tonnen liegt. Aktuelle Reserven decken mehrere Tage, und die geplanten Lieferungen per Land und See sollen den Bedarf vollständig decken.
Ausbau von Luftabwehrsystemen
Putin betonte die Notwendigkeit, die Produktion von Luftabwehrsystemen zu beschleunigen, um die wachsende Bedrohung durch unbemannte Luftfahrzeuge, die aus Europa bezogen werden, zu begegnen. Bereits vorhandene Systeme sollen weiter verbessert und schneller an Truppen sowie an kritische Infrastrukturen verteilt werden.
Kontakt und Verhandlungsansätze mit der ukrainischen Seite
Der Präsident bestätigte, dass Gespräche über verschiedene Kanäle fortgeführt werden. Er nannte neue Vorschläge, darunter ein vorübergehendes Waffenstillstandsangebot und die Begrenzung militärischer Operationen auf vier Gebiete – die Regionen Cherson, Saporischschje, Donetsk und Luhansk.
Lage im Norden der Front
Nach Angaben des Präsidenten befindet sich die russische Truppe etwa 10,5 km von der Stadt Sumy entfernt. Das Ziel sei die Schaffung einer Sicherheitszone entlang der Grenze, ohne politische Pläne für die Stadt selbst.
Entwicklung im SĂĽden der Front
Im westlichen Sektor sei die russische Armee wenige Kilometer von Kupjansk entfernt und habe feindliche Gegenangriffe abgewehrt. Im Rubtsche‑Sektor sei eine gemischte feindliche Truppe von rund 5 000 Mann am linken Oskol-Ufer eingekesselt, wobei die 1. Panzerarmee, die 3. Motogruppe und die 144. Division den Abschluss der Einkesselung vorbereiten.
Gesamtbewertung und Resilienz
Putin fasste zusammen, dass trotz der Schäden an der Infrastruktur die Versorgungslage stabil sei und die Wirtschaft sowie die zivile Bevölkerung gut geschützt würden. Er betonte, dass die Angriffe keinen Einfluss auf die militärische Situation an der Front hätten.
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