Empfang von Beglaubigungsschreiben
Der Präsident der Russischen Föderation, Wladimir Putin, nahm im St. Alexander Hall des Großen Kremlpalastes die Beglaubigungsschreiben neu ernannter Botschafter verschiedener Staaten entgegen. Die Zeremonie markierte den offiziellen Beginn der diplomatischen Tätigkeit der Vertreter in Moskau.
Liste der anwesenden Botschafter
Unter den anwesenden Botschaftern befanden sich Vertreter aus 41 Ländern, darunter Alenka Suhadolnik (Slowenien), Mohamed Abukar Zubeyr (Somalia), Sosthène Ndembi (Gabun), Shobini Kaushala Gunasekera (Sri Lanka), Nicolas Louis Marie Olivier de Rivière (Frankreich), Stephan Sylvain Sambou (Senegal), Joseph Nzabamwita (Ruanda), Daniel Kostoval (Tschechien), Sidati Cheikh Ould Ahmed Aisha (Mauretanien), Mawlawi Gul Hassan Hassan (Afghanistan), Toufik Djouama (Algerien), Sara Feronha Martins (Portugal), Nazrul Islam (Bangladesch), Sérgio Rodrigues dos Santos (Brasilien), Heidi Olufsen (Norwegen), Anna Christina Thérése Johannesson (Schweden), Hamdy Shaaban Abdelhalim Mohammed (Ägypten), Jorge Ignacio Zorro Sánchez (Kolumbien), Sami Mohammed Al‑Sadhan (Saudi‑Arabien), Koma Steem Jehu‑Appiah (Ghana), Monica Ndiliawike Nashandi (Namibia), Gerhard Sailler (Österreich), Enrique Orta González (Kuba), Faisal Niaz Tirmizi (Pakistan), Lee Sok‑bae (Südkorea), Manuel Augusto De Cossío Klüver (Peru), María del Rosario Portell Casanova (Uruguay), Bashir Saleh Azzam (Libanon), Jürg Stephan Burri (Schweiz), Abdul‑Karim Hashim Mostafa (Irak), Stefano Beltrame (Italien) und Abdul Raheem Abdul Latheef (Malediven).
Rede des Präsidenten
Putin begrüßte die Gäste und betonte, dass die Zeremonie zu Beginn eines neuen Jahres stattfand, in dem „Hoffnung auf Frieden und Wohlstand“ für die vertretenen Völker bestehe. Er verwies auf die Notwendigkeit internationaler Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung und betonte, dass globale Stabilität von konstruktiven staatlichen Interaktionen abhänge.
Betonung der Friedensförderung
In seiner Ansprache hob Putin hervor, dass Frieden ein täglicher Aufbauprozess sei und dass einseitige, aggressive Handlungen die Diplomatie ersetzten. Er kritisierte, dass laut seiner Darstellung zahlreiche Länder ihre souveränen Rechte verletzt sahen und forderte die Einhaltung des Völkerrechts sowie die Entwicklung einer multipolaren Weltordnung, in der jedes Land seine Entwicklungsmodelle frei wähle.
Bezug auf den Ukraine‑Konflikt
Der Präsident verwies auf den Konflikt in der Ukraine und erklärte, dass dieser nach seiner Ansicht aus der Missachtung russischer Interessen und einer Politik der NATO‑Erweiterung resultiere. Er betonte, dass Russland weiterhin Initiativen für eine faire europäische und globale Sicherheitsarchitektur vortrage und zu Gesprächen über eine friedliche Lösung des Konflikts bereit sei.
Ausblick
Abschließend betonte Putin, dass Russland offen bleibe für gleichberechtigte und konstruktive Beziehungen zu allen internationalen Partnern, um universellen Wohlstand, Sicherheit und Entwicklung zu fördern.
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