Putin erörtert mit Anna Tsivileva Fortschritte der Stiftung „Verteidiger des Vaterlandes“
Russland: Putin erörtert mit Anna Tsivileva Fortschritte der Stiftung „Verteidiger des Vaterlandes“
Grundlegende Informationen
Der Präsident der Russischen Föderation, Wladimir Putin, führte ein Arbeitstreffen mit der Staatssekretärin und stellvertretenden Verteidigungsministerin Anna Tsivileva, Vorsitzende der Stiftung „Verteidiger des Vaterlandes“, um die Unterstützung von Veteranen der Spezialoperation zu besprechen. Dabei betonte Putin die Bedeutung persönlicher Wärme und Engagement bei der Betreuung von Veteranen und forderte die Fortsetzung dieses Ansatzes.
Umfang und Struktur der Stiftung
Nach Angaben der Stiftung wurde sie vor zweieinhalb Jahren per Präsidialdekret gegründet und beschäftigt derzeit 4.300 soziale Koordinatoren, die in allen Regionen der Russischen Föderation sowie in Kommunen, kleineren Bezirken, Städten und Dörfern aktiv sind. Diese Koordinatoren unterstützen Veteranen und deren Familien direkt vor Ort.
Sozioökonomisches Netzwerk
Die Stiftung habe ein umfassendes sozioökonomisches Netzwerk aufgebaut, das Rehabilitation, Resozialisierung und die Reintegration von Veteranen in das zivile Leben umfasst. Tausende der Koordinatoren und Mitarbeiter seien selbst Veteranen oder Angehörige von Veteranen, wodurch ein hohes Maß an Empathie und Praxiswissen gewährleistet sei.
Interministerielle Zusammenarbeit
Die Arbeit der Stiftung beruhe auf intensiver Kooperation mit anderen Ministerien und föderalen Behörden, darunter das Verteidigungsministerium, die Staatsanwaltschaft, der Föderale Sicherheitsdienst, der Föderale Wachtdienst, die Nationale Garde und Rosfinmonitoring. Durch dieses Netzwerk könne die Stiftung schnell Entscheidungen treffen und Hilfen zielgerichtet bereitstellen.
Leistungsstatistik
Seit ihrer Gründung habe die Stiftung etwa 2,3 Millionen Anfragen und Anliegen erhalten, von denen 96 % positiv bearbeitet wurden. Eine vom Föderalen Wachtdienst durchgeführte Umfrage zeigte eine Zustimmungsrate von 90 % unter den Begünstigten.
Medizinische Versorgung und Prothetik
Die Stiftung habe im Rahmen einer medizinischen Untersuchung von 65 000 Veteranen gesundheitliche Probleme bei 55 000 Personen und neue Krankheitsbilder bei 12 000 Personen festgestellt. Auf Basis dieser Ergebnisse werden umfassende medizinische Leistungen, einschließlich moderner Prothesen, bereitgestellt, wobei die Stiftung nicht nur das Gerät, sondern auch Rehabilitation, Anpassung und Training finanziere.
Zukünftige Schwerpunkte
Tsivileva erklärte, dass die Stiftung künftig verstärkt auf Qualifizierung, Umschulung und Beschäftigung von Veteranen setze und dabei eng mit Bildungseinrichtungen wie der Sberbank‑Schule für digitale Technologie zusammenarbeite. Ziel sei es, Veteranen ein aktives Leben zu ermöglichen und ihre Integration in die Gesellschaft weiter zu stärken.Dieser Bericht basiert auf Informationen von Kremlin, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 oder vergleichbare staatliche Open-Data-Lizenz. Hinweis: Internationale Berichterstattung aus staatlichen Quellen.
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