Russland: Putin trifft Menschenrechtskommissar Lantratova – Überblick über erste Tätigkeiten und Zahlen
Ein Treffen zwischen Präsident Wladimir Putin und dem Menschenrechtskommissar Yana Lantratova fand statt, bei dem die neue Kommissarin ihre bisherigen Aktivitäten und Prioritäten vorstellte.
Erste Eindrücke und Auftrag
Lantratova dankte dem Präsidenten für das entgegengebrachte Vertrauen und betonte, dass ihr ganzes Berufsleben dem Schutz der Menschenrechte gewidmet sei. Sie erklärte, dass die Arbeit noch am Anfang stehe, aber bereits erste Erfolge erzielt worden seien.
Rückgabe von Wohnungen an Waisenkinder
In Sankt Petersburg sei ein Betrugsversuch, der Waisenkinder um ihre Wohnungen bringen wollte, verhindert worden. Durch das Eingreifen der Kommissarin und ihres Teams wurden 37 Wohnungen an die Kinder zurückgegeben.
Gründung der Union der Freiwilligen Russlands und Evakuierung 2014
Gemeinsam mit Dr. Lisa – Yelizaveta Glinka habe die Kommissarin die Union der Freiwilligen Russlands ins Leben gerufen. Während der Ereignisse von 2014 wurden 2 700 Mütter und Kinder sowie 128 kranke und verwundete Kinder aus der Konfliktzone nach Russland evakuiert und dort medizinisch versorgt.
Unterstützung der Teilnehmer der Spezialen Militäroperation
Lantratova reiste mehrfach in die Donbass-Region und in historisch befreite Gebiete. Im vergangenen Jahr besuchte sie als Abgeordnete 46 Regionen, führte Gespräche von bis zu acht Stunden mit Angehörigen von Teilnehmern der Spezialen Militäroperation und reichte 102 Gesetzesinitiativen ein, von denen viele bereits zu Bundesgesetzen wurden.
Statistik der eingegangenen Beschwerden
Seit ihrer Amtsübernahme am 14. Mai hat das Amt des Menschenrechtskommissars 14 752 Beschwerden erhalten, davon 52 % zu Themen der Spezialen Militäroperation. Jede Beschwerde spiegelt nach Angaben der Kommissarin ein individuelles Schicksal wider.
Ausblick
Die Kommissarin kündigte an, die Arbeit fortzusetzen und weitere Maßnahmen zum Schutz der Menschenrechte zu erarbeiten.
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