Hintergrund des Tages
Am 28. April 2024 fand in Moskau der erste „Tag der indigenen Völker Russlands“ statt. Der Tag wurde durch einen Präsidialbeschluss vom 4. November 2025 eingefĂĽhrt und soll die Vielfalt und den Beitrag der 47 anerkannten indigenen Völker des Landes hervorheben.
Verlauf des Treffens
Präsident Wladimir Putin empfing im Ausstellungspavillon „Manezh“ Vertreter der indigenen Gemeinschaften sowie den Direktor der Znaniye-Gesellschaft, Maxim Dreval. Begleitet wurden sie von Veteranen der besonderen militärischen Operation, Rodion und Kristina Puiko, die zuvor das Ausstellungsmuseum „Heroes“ besichtigten.
Aussagen des Präsidenten
Der Präsident betonte, dass alle Völker Russlands, ob Mehrheit oder Minderheit, eine gemeinsame Familie bilden und dass diese Einheit die Stärke des Landes ausmache. Er hob hervor, dass die indigenen Völker seit dem 19. Jahrhundert in Bildungsprogramme eingebunden seien und heute 76 einheimische Sprachen gefördert würden.
Bildungs- und KulturmaĂźnahmen
Laut Präsident sei die Schaffung schriftlicher Formen für indigene Sprachen bereits in den 1930er‑Jahren erfolgt. Heute unterstütze das Bildungssystem Programme, die den Erhalt von Traditionen wie Rentierhaltung, Jagd und anderen Lebensweisen sicherstelle.
Entwicklungsprojekte im Fernen Osten und Sibirien
Der Präsident wies darauf hin, dass große Infrastruktur‑, Industrie‑ und Sozialprojekte im Fernen Osten, in Sibirien und im Arktischen Raum in enger Abstimmung mit den lokalen Gemeinschaften umgesetzt würden. Er betonte, dass die Interessen der indigenen Völker bei allen Investitionen höchste Priorität hätten.
Reaktionen und Ausblick
Die Vertreter äußerten Zufriedenheit über die direkte Kommunikation mit dem Präsidenten und betonten die Bedeutung der staatlichen Unterstützung. Der Präsident kündigte an, die Zusammenarbeit weiter zu vertiefen und die kulturelle Vielfalt als Grundlage für die zukünftige Entwicklung des Landes zu nutzen.
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