Russland: Putin und Lukaschenko besprechen EAEU-Agenda in Sankt Petersburg
Am 21. Dezember trafen sich Präsident Wladimir Putin und Präsident Alexander Lukaschenko in Sankt Petersburg, um die anstehende Tagesordnung des Obersten Eurasischen Wirtschaftsrates zu erörtern. Gleichzeitig wurde ein informelles Treffen der GUS‑Führungsmitglieder für den 22. Dezember angekündigt.
Gemeinsame Agenda des Eurasischen Wirtschaftsrates
Der Oberste Eurasische Wirtschaftsrats‑Treffpunkt, der am selben Tag stattfinden sollte, dient der Koordination der Mitgliedsländer des Eurasischen Wirtschaftsbündnisses, wobei Belarus im Jahr 2025 den Vorsitz innehat. Die Präsidenten beabsichtigten, die bereits beschlossenen Punkte zu bestätigen und mögliche neue Initiativen zu diskutieren.
Bilaterale Zusammenarbeit zwischen Russland und Belarus
Beide Staatschefs betonten, dass die Regierungen ihrer Länder eng zusammenarbeiten und derzeit keine ungelösten Streitigkeiten bestehen. Laut Lukaschenko gibt es „kaum praktische Probleme“ in den Bereichen Militär‑technische und Verteidigungskooperation sowie Wirtschaft.
Aussagen der Präsidenten
Putin äußerte: „Ich habe Ihre Rede live verfolgt. Sie war tiefgründig und ausgewogen.“ Lukaschenko erwiderte: „Ich habe nichts gesagt, was ich nicht sagen sollte.“ Beide hoben die positive Resonanz in ihren jeweiligen Ländern auf die Reden hervor.
Weitere Treffen und Ausblick
Nach dem Gespräch in Sankt Petersburg sollen die Präsidenten am 22. Dezember an einem informellen Treffen der GUS‑Führungsmitglieder teilnehmen, um die Integration im postsowjetischen Raum weiter voranzutreiben. Die Gespräche sollen zudem als Beispiel für andere Länder dienen, die an einer vertieften Zusammenarbeit interessiert sind.
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