Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat die Rahmenvereinbarung für strategische Top‑Management‑Beratung beschlossen, die am 1. Juli 2026 beginnt und spätestens am 30. Juni 2030 endet.
Umfang und Inhalte
Die Vereinbarung umfasst kurzfristige Ad‑hoc‑Beratung, die Konzeption, Gestaltung, Begleitung und Nachbereitung von Workshops sowie die Erstellung von Kurzanalysen, Steckbriefen, Handlungsempfehlungen und Präsentationsunterlagen. Zusätzlich sollen Beratungsergebnisse zu umfassenderen schriftlichen Ausarbeitungen wie strategischen Grundlagen, Handreichungen und Dokumentationen verdichtet werden.
Zeitlicher Rahmen und Volumen
Das maximale Beratungsvolumen beträgt 9 000 Personenstunden pro Auftragsjahr, was für die gesamte Laufzeit von vier Jahren insgesamt 36 000 Stunden ergibt.
Koordination und Themenfelder
Die Zentralabteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie koordiniert die Beratung zu prioritären Themen wie industrieller Transformation, Rohstoffsicherheit, wirtschaftlicher Souveränität, Zukunftstechnologien und außenwirtschaftlicher Sicherheit.
Hintergrund der Anfrage
Die Rahmenvereinbarung wurde als Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD‑Fraktion veröffentlicht. Die entsprechende Antwort trägt die Kennziffer 21/6326.
Durch die Festlegung klarer Beratungsleistungen und eines definierten Stundenkontingents soll die Umsetzung strategischer MaĂźnahmen im genannten Zeitraum unterstĂĽtzt werden.
Laut Angaben des Ministeriums dient die Maßnahme der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und der Sicherung kritischer Ressourcen in Deutschland.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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