Der Bereichsleiter für Operations am Stennis Space Center spielte eine zentrale Rolle bei der Bereitstellung von Live‑Video‑ und Kommunikationsströmen für den Start und die Rückkehr der Artemis‑II‑Mission, die im April 2026 einen bemannten Mondumflug vollzog.
Beruflicher Werdegang und militärische Erfahrung
Der Manager wuchs in DeLisle, Mississippi, auf und hörte bereits als Kind die Testgeräusche der NASA. Nach einer Ausbildung zum Schweißer absolvierte er ein Studium, diente 24 Jahre in der U.S. Air Force und der Air National Guard und arbeitete anschließend als Flugzeugdisponent bei Airbus. Diese Erfahrungen bereiteten ihn auf die langen Arbeitstage von 12 bis 16 Stunden vor, die für die Artemis‑II‑Operationen erforderlich waren.
Aufgaben beim Start
Am 1. April, dem Starttag von Artemis II, richtete das Team hochauflösende Sensoren, Router, Kabel und Drohnen ein, um Videoaufnahmen vom Startplatz, den Zuschauermengen und den umliegenden Luft‑ und Bodenplattformen zu übertragen. Während des Starts des SLS‑Trägers konzentrierte sich der Manager auf die Positionierung und Stabilisierung der Drohne, um die Aufnahmen präzise zu halten.
Splashdown‑Überwachung
Nach dem Start verfolgte er die Rückkehr der Orion‑Kapsel, die etwa 400 000 Fuß über der Erde eintrat, mit einer Geschwindigkeit von fast 35‑facher Schallgeschwindigkeit und einer Distanz von rund 1 956 Meilen vom Landeplatz. Auf der USS John P. Murtha war er der erste, der die Kapsel nach dem Öffnen der Fallschirme und dem Eintritt ins Wasser erblickte. Er beschrieb das Erlebnis als „einen Schauer, der den Nacken hinunterlief“.
Technische Details der BildĂĽbertragung
Der Manager bediente eine von sechs Kameras, die über ein hochauflösendes, thermisch sensitives Mehrfachsensor‑System verfügten. Mit Hilfe von Schiffs‑ und Kapseltrajektorien lokalisierte er die Orion‑Kapsel innerhalb weniger Minuten und hielt die Aufnahmen fokussiert bis zum endgültigen Aufprall im Pazifik.
Ausblick auf Artemis III
Nach dem erfolgreichen Abschluss von Artemis II, bei dem die Astronauten Reid Wiseman, Victor Glover, Christina Koch und Jeremy Hansen eine maximale Entfernung von 252 756 Meilen von der Erde erreichten, bereitet sich das Team bereits auf Artemis III vor, das erneut vier Astronauten von der Kennedy‑Space‑Center‑Anlage ins All schicken wird.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von NASA, lizenziert unter Public Domain (U.S. Government Work).
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