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Regionaler Rückblick zeigt Fortschritte bei der Bekämpfung von Kindermangelernährung in Afrika
AI GENERATED 22.08.2026 08:30 Wissenschaft und Forschung

Regionaler Rückblick zeigt Fortschritte bei der Bekämpfung von Kindermangelernährung in Afrika

Im August 2026 haben Vertreter aus elf Ländern der WHO‑Region Afrika in Addis Abeba das erste regionale Review‑ und Lernmeeting einer dreijährigen Initiative abgeschlossen, die darauf abzielt, Kindermangelernährung…

Im August 2026 haben Vertreter aus elf Ländern der WHO‑Region Afrika in Addis Abeba das erste regionale Review‑ und Lernmeeting einer dreijährigen Initiative abgeschlossen, die darauf abzielt, Kindermangelernährung zu verhindern und zu behandeln. Das Treffen diente dazu, Fortschritte zu prüfen, Lehren zu teilen und Prioritäten für die Stärkung von Ernährungssystemen festzulegen.

Hintergrund des Programms

Die Initiative wurde 2023 vom WHO‑Regionalbüro für Afrika initiiert und erhielt finanzielle Unterstützung von der Regierung Irlands. Ziel ist es, nationale Politiken zu stärken, den Zugang zu Präventions‑ und Behandlungsdiensten auszubauen und Gesundheits‑ sowie Gemeindesysteme zu festigen, um die vielfältigen Ursachen von Kindermangelernährung anzugehen.

Beteiligte Länder und Partner

Teilnehmer kamen aus Burkina Faso, Tschad, Demokratischer Republik Kongo, Äthiopien, Kenia, Madagaskar, Malawi, Mosambik, Niger, Nigeria und Südsudan. Neben den Regierungsvertretern nahmen Vertreter regionaler und globaler Partner, darunter die WHO und UNICEF, teil.

Erreichte Ergebnisse

Laut den gemeinsamen Schätzungen von UNICEF, WHO und Weltbank waren im Jahr 2024 rund 11,7 Millionen Kinder unter fünf Jahren in Afrika von Mangelernährung betroffen, davon 2,7 Millionen mit schwerer Form. Im Rahmen der Initiative haben 23 Länder die WHO‑Leitlinie von 2023 übernommen, über 3 Millionen Kinder wurden auf Mangelernährung gescreent, mehr als 80 000 Kinder mit schwerer akuter Mangelernährung erhielten lebensrettende Behandlung, und über 200 000 Kinder sowie ihre Mütter profitierten von finanzieller Unterstützung gekoppelt an Ernährungs‑Hilfen.

Identifizierte Prioritäten

Die Teilnehmenden betonten, dass sowohl unmittelbare als auch zugrundeliegende Ursachen gleichzeitig adressiert werden müssen. Dazu gehören die Integration von Gesundheits‑ und Sozialsystemen, der Ausbau von Ernährungssicherheit, sauberem Wasser, Sanitärversorgung und sozialer Unterstützung.

Ausblick und nächste Schritte

Die Organisatoren fordern stärkere politische Verpflichtungen, nachhaltige Finanzierung und koordinierte Maßnahmen über alle Sektoren hinweg, um die erzielten Fortschritte zu erhalten und auszubauen. Das Review endete mit einem erneuten Bekenntnis, die Bemühungen zu beschleunigen, Verantwortung zu stärken und Investitionen zu mobilisieren, um das Ziel einer kinderfreien Zukunft von Mangelernährung in Afrika zu erreichen.

Dieser Bericht basiert auf Informationen von World Health Organization, lizenziert unter Public Data / Terms of Use (Attribution Required). Quelle unterliegt den Nutzungsbedingungen der jeweiligen internationalen Organisation.

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