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Robot-unterstĂĽtzte Rekonstruktion bei Duplexniere bei Kindern zeigt signifikante Verbesserungen
AI GENERATED 17.06.2026 22:25 Wissenschaft und Forschung

Robot-unterstĂĽtzte Rekonstruktion bei Duplexniere bei Kindern zeigt signifikante Verbesserungen

Sonstige: Robot-unterstĂĽtzte Rekonstruktion bei Duplexniere bei KindernEine retrospektive Studie untersuchte die Wirksamkeit einer kombinierten robotisch assistierten end-to-side Ureteroureterostomie (UU) und Lich‑Gregoir-Ureterovesikularreimplantation (UR) bei Kindern mit komplizierten Duplexniere. Zwölf…

Sonstige: Robot-unterstĂĽtzte Rekonstruktion bei Duplexniere bei Kindern

Eine retrospektive Studie untersuchte die Wirksamkeit einer kombinierten robotisch assistierten end-to-side Ureteroureterostomie (UU) und Lich‑Gregoir-Ureterovesikularreimplantation (UR) bei Kindern mit komplizierten Duplexniere. Zwölf Patienten, die zwischen dem 1. Januar 2021 und dem 1. Januar 2024 operiert wurden, zeigten nach medianer Nachbeobachtungszeit von 19 Monaten signifikante Verbesserungen der anatomischen und funktionellen Parameter.

Studiendesign und Einschlusskriterien

Die Analyse umfasste pädiatrische Patienten mit gleichzeitig vorhandenen Pathologien im oberen und unteren Pol der Duplexniere. Eingeschlossen wurden Fälle mit einer Kombination aus oberen‑Pol‑Anomalien (z. B. ektopische Ureter, Ureterozelen) und unteren‑Pol‑Problemen (z. B. Ureterstrikt, vesikoureteraler Reflux). Alle Eingriffe wurden robotisch unterstützt durchgeführt.

Patientencharakteristik

Von den zwölf Patienten litten neun an Harnwegsinfektionen, zwei an Inkontinenz und ein Patient an Bauchschmerzen. Im oberen Pol wurden zehn ektopische Ureter und zwei Ureterozelen diagnostiziert; im unteren Pol traten vier Ureterstrikturen und acht Fälle von vesikoureteralem Reflux auf.

Operative Parameter

Die mittlere Operationsdauer betrug 177,5 Minuten (Spanne 140–205 Minuten). Die durchschnittliche stationäre Aufenthaltsdauer nach dem Eingriff lag bei fünf Tagen (Spanne 3–7 Tage). Keine intraoperativen Komplikationen wurden berichtet.

Postoperative Komplikationen und Nachbeobachtung

Zwei Patienten entwickelten postoperativ Harnwegsinfektionen, die konservativ behandelt wurden. Während der Nachbeobachtungszeit von median 19 Monaten traten weder anastomotische Stenosen, Harnverlust noch das Ureterstumpf‑Syndrom auf. Wiederholte VCUG‑Untersuchungen zeigten bei keinem Patienten ein Wiederauftreten von vesikoureteralem Reflux.

Radiologische und funktionelle Ergebnisse

Der anteroposteriore Durchmesser des Nierenbeckens (APD) des oberen Pols reduzierte sich von 22,92 ± 9,07 mm auf 7,33 ± 5,03 mm (p < 0,001); die Ureterdurchmesser (UD) von 11,08 ± 3,15 mm auf 5,83 ± 2,41 mm (p < 0,001). Ähnliche signifikante Reduktionen wurden im unteren Pol beobachtet (APD von 14,00 ± 6,25 mm auf 5,25 ± 3,02 mm, p < 0,001; UD von 7,75 ± 2,26 mm auf 4,75 ± 1,36 mm, p = 0,003). Die Nierenfunktion des betroffenen Moieties verbesserte sich von 36,58 ± 4,66 % auf 42,75 ± 3,10 % (p < 0,001).

Interpretation und Bedeutung

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die robotisch assistierte Kombination von UU und Lich‑Gregoir‑UR ein sicheres und effektives Verfahren für die gleichzeitige Rekonstruktion beider Harnwege bei komplexen Duplexniere darstellt. Die signifikanten Verbesserungen in den bildgebenden und funktionellen Messwerten sowie das Fehlen schwerwiegender Komplikationen unterstreichen das Potenzial dieser Technik.

Einschränkungen und Ausblick

Die Studie ist retrospektiv und umfasst nur eine kleine Patientenzahl, wodurch die Generalisierbarkeit der Ergebnisse begrenzt ist. Zukünftige prospektive, multizentrische Studien mit größeren Kohorten sind erforderlich, um die langfristige Wirksamkeit und Kosteneffizienz weiter zu evaluieren.

Dieser Bericht basiert auf Informationen von PLOS ONE, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Open Access). Wissenschaftliche Inhalte, offen zugänglich.

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