USA: Rohit Goeptar wird NASA‑Zivilbediensteter nach beeindruckender Laufbahn
Ein neuer Zivilbediensteter hat das Launch Services Program des Kennedy Space Centers verstärkt: Rohit Goeptar, ein Experte für elektromagnetische und Funkfrequenz‑Analyse, ist seit Anfang 2026 festangestellt und unterstützt die Kommunikation für NASA‑ und Partnermissionen.
FrĂĽhes Leben und Ausbildung
Goeptar wurde in einer einkommensschwachen Familie in Suriname geboren. Im Alter von sechs Jahren zog die Familie nach Kalifornien, kehrte jedoch zwei Jahre später nach Südamerika zurück, während die Mutter in den USA blieb und erneut heiratete. Mit 13 Jahren erlangte er die US‑Staatsbürgerschaft und zog mit seiner Mutter zurück nach Kalifornien. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen absolvierte er später ein Studium in Computer‑ und Elektrotechnik an der University of Central Florida.
Dienst in den US‑Marines
Im Alter von 19 Jahren trat Goeptar in die US‑Marine ein und diente sechs Jahre als technischer Operator. Während einer Entsendung auf die Philippinen richtete er Kommunikationssysteme ein, die von Zivilisten nach einem verheerenden Taifun genutzt wurden, um Kontakt zu Angehörigen herzustellen.
Persönliche Herausforderungen und Unterstützung
Seine Laufbahn war von schweren Schicksalsschlägen geprägt: Er verlor beide Väter durch Suizid und erlebte eine kurze Ehe, die in einer sechsmonatigen Obdachlosigkeit in Kissimmee, Florida, endete. Seine spätere Ehefrau unterstützte ihn, indem sie für ihn Studienbewerbungen ausfüllte und ihn ermutigte, sich bei der NASA zu bewerben.
Weg zur NASA
Im Frühjahr 2025 erhielt Goeptar einen Anruf von einem Vertreter des Kennedy Space Centers, der sein Profil interessant fand. Nach einem spontanen Interview am Straßenrand folgten ein persönliches Gespräch und schließlich ein Auftrag als Praktikant im ELVIS‑Vertrag. Nach dem Abschluss seines Studiums wechselte er zunächst in Teilzeit und wurde Anfang 2026 in eine Vollzeitstelle als Zivilbediensteter übernommen.
Aktuelle Tätigkeit am Kennedy Space Center
In seiner Rolle analysiert Goeptar elektromagnetische Interferenzen und stellt die Kompatibilität von Funksystemen sicher. Er führt Funkfrequenz‑Link‑Budgets für Missionen wie Sentinel‑6B, JPSS‑4 und das Interstellar Mapping and Acceleration Probe (IMAP) durch und gewährleistet ununterbrochene Kommunikation zwischen Raumfahrzeugen und Bodenkontrollen.
Technische Innovationen
Innerhalb eines Jahres identifizierte er eine Lücke in den bestehenden Analysen: Die Bewegungen von Raketen (Pitch, Yaw, Roll) wurden nicht berücksichtigt, was die Genauigkeit der Modelle reduzierte. Sein Lösungsvorschlag wurde vom Teamlead angenommen und verbessert die Synchronisation von NASA‑ und Partnerdaten erheblich.
Zukunftspläne und familiäre Motivation
Goeptars 11‑jähriger Sohn, ein begeisterter NASA‑Fan, inspiriert ihn, weiter zu lernen; er wurde in Masterprogramme für Elektrotechnik an der Johns‑Hopkins‑Universität und an der UCF aufgenommen. Goeptar betont, dass er seinem Sohn dabei helfen wolle, eines Tages Astronaut zu werden, und sieht seine Arbeit als Beitrag zum zukünftigen Fortschritt des Landes.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von NASA, lizenziert unter Public Domain (U.S. Government Work).
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