Die Deutsche Bahn AG stellt an 576 von 1.071 bayerischen Verkehrsstationen eine stationäre Erwerbsmöglichkeit für Fahrkarten bereit, wie die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke vom 21.05.2026 zeigt. Damit liegt der Anteil der stationären Verkaufsstellen bei etwa 54 Prozent.
Rückläufige Zahlen
Seit dem Jahr 2015 habe die Anzahl der Reisezentren, Fahrkartenautomaten, DB‑Agenturen und Reisebüros mit DB‑Lizenz in Bayern kontinuierlich abgenommen, so die Angaben der Bundesregierung. Der Trend setzte sich bis 2026 fort.
Wachstum der Video‑Reisezentren
Gegenläufig entwickelte sich das Angebot an Video‑Reisezentren, in denen Informationen und Tickets per Video‑Konferenz bereitgestellt werden. Dieser Bereich verzeichnete einen deutlichen Aufschwung.
Marktstruktur
Der Nahverkehrsmarkt in Bayern sei ein Ausschreibungsmarkt, erklärte die Bundesregierung. Das Angebot an stationären Erwerbsmöglichkeiten der DB spiegle daher nicht die tatsächliche Versorgungslage im Bundesland wider, sondern lediglich die Unternehmensperspektive.
Verantwortlichkeiten
Planung und Organisation des öffentlichen Personennahverkehrs in Bayern werden von der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) verantwortet, die die dafür notwendigen Leistungen im Rahmen von Ausschreibungen vergibt.
Datenlage
„Gesamthafte Informationen,
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