Am Montag berichteten UN-Behörden, dass russische Angriffe und Drohnenbeschuss in den letzten Tagen mindestens zwei Kinder töteten, Dutzende weitere verletzten und drei wichtige Hilfslager in der Ukraine schwer beschädigten.
Opfer und betroffene Regionen
Die Angriffe forderten Opfer in Kiew, an einem Erholungsort in der Region Odesa und in Saporischschja, wo ein Drohnenangriff ein Fahrzeug des Roten Kreuzes zerstörte. UNICEF gab an, dass mindestens zwei Kinder getötet und mindestens 50 weitere verletzt wurden.
Aussagen von UN-Vertretern
Matthias Schmale, UN-Humanitärkoordinator fĂĽr die Ukraine, bezeichnete die steigende Zahl der Opfer als „verheerend“. Der UN-Spokesperson betonte, dass die humanitären Lager trotz der Angriffe weiterhin unterstĂĽtzt wĂĽrden.
Schäden an Hilfslagern
Das Lager des Welternährungsprogramms (WFP) in Dnipro wurde viermal von Drohnen getroffen – das siebte Mal, dass klar gekennzeichnete Hilfsgüter in den letzten drei Monaten angegriffen wurden. Insgesamt wurden in den letzten zwei Jahren mehr als 90 Angriffe auf solche Einrichtungen registriert.
Ein UNICEF‑vergebenes Lager in Bilohorodka enthielt über 106.000 Gegenstände im Wert von 3,9 Millionen US‑Dollar, darunter Generatoren, Trinkwasser, Hygienekits und Wassertanks. Das WHO‑Lager in der Region Kiew wurde ebenfalls beschädigt.
Reaktion von UNICEF
UNICEF äußerte tiefe Betroffenheit über die Tötung von Kindern und verwies darauf, dass der Juni die höchste Zahl an kindlichen Opfern seit 2022 verzeichnete – sieben Kinder wurden getötet und 116 verletzt. Die Organisation forderte den Schutz von Kindern und humanitären Einrichtungen.
Humanitäre Hilfe trotz Angriffen
Der UN-Spokesperson berichtete, dass trotz der Herausforderungen 11 metrische Tonnen Hilfsgüter, darunter Wasser, Hygienekits, Erste‑Hilfe‑Material und Medikamente, an Frontgemeinden in Cherson geliefert wurden.
Ausblick
UN-Vertreter betonten, dass weitere Angriffe die humanitäre Versorgung gefährden und forderten ein Ende der Gewalt zum Schutz von Zivilisten und Hilfseinrichtungen.
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