In der nordkaukasischen Republik wurde ein umfassender Entwicklungsplan vorgestellt, der ein erwartetes Bruttoinlandsprodukt von 355 Milliarden Rubel für das Jahr 2025 vorsieht – das entspricht einer Steigerung von 50 Milliarden Rubel gegenüber dem Vorjahr. Die Prognose wurde von Sergei Menyailo, Vertreter der regionalen Verwaltung, präsentiert.
Wirtschaftliche Prognosen
Die erwartete Wachstumsrate basiert auf positiven Entwicklungen in den Bereichen feste Investitionen, Landwirtschaft, Industrie und Verarbeitung, Logistik sowie Tourismus. Laut Menyailo liegt die Arbeitslosenquote weiterhin über dem nationalen Durchschnitt, was weitere Maßnahmen erforderlich macht.
Infrastrukturprojekte
Ein zentrales Vorhaben ist der Aufbau eines exportorientierten Transport‑ und Logistikzentrums im Nord‑Süd‑Korridor. Das Projekt sieht 190 Anlegestellen, 190 Parkplätze und eine Lagerkapazität von bis zu 90 Millionen Geldeinheiten vor und soll als Trockenhafen mit Zollzone fungieren.
Weiterhin wird ein Basaltfaser‑Produktionswerk mit einer Jahreskapazität von 45 000 Tonnen errichtet, das moderne Bau‑ und Werkstofftechnologien einführt. Der Baubeginn ist für das laufende Jahr geplant.
Soziale Maßnahmen
Zur Bekämpfung des Fachkräftemangels in handwerklichen Berufen werden Ausbildungsprogramme für Bau‑, Tourismus‑ und Gastgewerbe‑Spezialisten aufgelegt. Zusätzlich wurde in der Kurstadt Fiagdon ein modernes Lungenheilkunde‑Zentrum eröffnet.
Unterstützung für Teilnehmer der Sonderoperation
Im Einklang mit den Anweisungen des Präsidenten werden 32 Unterstützungsmaßnahmen für Teilnehmer der Sonderoperation und deren Familien umgesetzt, darunter die Zuweisung von Grundstücken und der Bau von Wohnanlagen. Das Militär‑Patriotische Bildungszentrum „Avangard“ wird eingerichtet, um ausgebildete Teilnehmer als Berater für schulische und technische Bildungseinrichtungen zu gewinnen.
Verbesserung der Wasserinfrastruktur
Ein Pilotprogramm zur Modernisierung von Wohn‑ und Versorgungsnetzen, das 2022 gestartet wurde, hat in den letzten zwei Jahren 156 km neue Wasserleitungen, 26 km Abwasserleitungen und 13 km Heizungsleitungen installiert. Der Präsident betonte die Notwendigkeit, Wasserverluste in der Region zu reduzieren.
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