Russland: Russland‑ASEAN‑Gipfel 35‑jähriges Jubiläum
Präsident Wladimir Putin nahm an den Jubiläumssitzungen des 5. Russland‑ASEAN‑Gipfels in Kasan teil, um das 35‑jährige Bestehen der bilateralen Beziehungen zwischen der Russischen Föderation und der Association of Southeast Asian Nations (ASEAN) zu markieren.
Hintergrund des Treffens
Der Gipfel dient als Plattform für die Überprüfung der strategischen Partnerschaft, die seit dem Beitritt Russlands zum ASEAN‑Dialog im Juli 1996 besteht, und soll neue Kooperationswege in politischen, wirtschaftlichen und humanitären Bereichen eröffnen.
Vertreter der ASEAN‑Staaten
Am Treffen nahmen hochrangige Vertreter aus allen elf ASEAN‑Mitgliedsländern teil, darunter Sultan Hassanal Bolkiah von Brunei, Premierminister Hun Manet von Kambodscha, Außenminister Sugiono von Indonesien, Premierminister Sonexay Siphandone von Laos, Premierminister Anwar Ibrahim von Malaysia, Sonderrepräsentant und Staatssekretär von Myanmar, Präsident Ferdinand Marcos von den Philippinen, Premierminister Lawrence Wong von Singapur, Premierminister Anutin Charnvirakul von Thailand, Premierminister Xanana Gusmão von Timor‑Leste und Premierminister Le Minh Hung von Vietnam.
Agenda und Schwerpunkte
Die Tagesordnung umfasste den Austausch von Einschätzungen zu regionalen und internationalen Entwicklungen, die Bewertung der bisherigen 35‑jährigen Zusammenarbeit sowie die Diskussion zukünftiger Aufgaben und Ziele der strategischen Partnerschaft, insbesondere in den Bereichen Sicherheit, Handel, Energie, Landwirtschaft, Digitalisierung, Wissenschaft und Tourismus.
Eröffnungsrede des Präsidenten
Präsident Putin begrüßte die Delegierten, betonte die langjährige, auf internationalem Recht basierende Zusammenarbeit und hob die Bedeutung der ASEAN‑Organisation als stabilisierenden Faktor im asiatisch‑pazifischen Raum hervor. Er verwies auf die bereits etablierte rechtliche und regulatorische Rahmenstruktur sowie auf zahlreiche gemeinsame Initiativen.
Strategische Partnerschaft und zukĂĽnftige Zusammenarbeit
In seiner Rede verwies der Präsident auf die Entwicklung robuster Dialogplattformen und die Ausweitung praktischer Kooperationen, etwa bei der Bekämpfung neuer Sicherheitsherausforderungen, im Handel, bei Investitionen, im Energiesektor, in der Landwirtschaft, bei der Digitalisierung sowie in Wissenschaft und Technologie.
Ausblick und weitere Schritte
Der Präsident kündigte an, dass die Gespräche zu einer produktiven und konstruktiven Diskussion führen sollen und dass weitere gemeinsame Projekte geplant seien, um die bilaterale Zusammenarbeit zu vertiefen und die regionale Sicherheitsarchitektur zu stärken.
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