Intensives Trainingsprogramm für Fachkräfte
Ein sieben‑tägiges Trainingsprogramm wird derzeit für mehr als 60 Fachkräfte aus dem sambischen Gesundheitssektor durchgeführt, um die Reaktionsfähigkeit bei Gesundheitsnotlagen zu erhöhen. Die Teilnehmenden stammen aus dem Gesundheitsministerium, dem Zambia National Public Health Institute, dem Ministerium für Landwirtschaft und Viehzucht sowie aus den Streitkräften. Ziel ist es, ein multidisziplinäres Einsatzteam zu schaffen, das innerhalb von 24 bis 48 Stunden mobilisiert werden kann.
Finanzierung und internationale Zusammenarbeit
Die Maßnahme wird durch das Foreign, Commonwealth & Development Office (FCDO) finanziert und vom World Health Organization (WHO) koordiniert. Durch die Zusammenarbeit mit der Africa Centres for Disease Control and Prevention (Africa CDC) wird das Projekt im Rahmen von AVoHC‑SURGE umgesetzt, einer Initiative zur Stärkung von Freiwilligen‑Gesundheitskorps und Notfall‑Reaktionsgruppen.
Inhalte und Methodik des Trainings
Im Kurs lernen die Teilnehmenden, Bedrohungen zu bewerten, Prioritäten zu setzen und Einsatzoperationen in betroffenen Gebieten zu organisieren. Praktische Übungen vermitteln den Umgang mit Drucksituationen und die Koordination zwischen den beteiligten Institutionen.
Stellungnahmen der Verantwortlichen
Dr. Nyambe Sinyange, amtierender Generaldirektor des Zambia National Public Health Institute, erklärte: „AVoHC‑SURGE ist ein Bekenntnis zum Schutz unserer Bevölkerung und zur Rettung von Leben. Durch das freiwillige Einbringen unseres Fachwissens übernehmen wir Verantwortung für unsere Gemeinschaften und tragen zur Gesundheitssicherheit über die Grenzen hinaus bei.“
Unterstützung durch die WHO
Dr. Clement Peter Lasuba, WHO‑Vertreter in Sambia, betonte: „Die Stärke einer Notfallreaktion liegt in Menschen, die wissen, was zu tun ist, zusammenarbeiten und bereit sind zu handeln. Durch AVoHC‑SURGE unterstützt die WHO Sambia beim Aufbau dieser Kapazität innerhalb der eigenen Institutionen, sodass Gemeinden bei einem Notfall rechtzeitig Hilfe erhalten können.“
Umsetzung des nationalen SURGE‑Fahrplans
Das Training ist Teil des nationalen SURGE‑Fahrplans, der zu Beginn des Jahres entwickelt wurde. Der Fahrplan sieht einen festen Kader von ausgebildeten Einsatzkräften, gestärkte Public‑Health‑Emergency‑Operations‑Centres (PHEOCs) auf nationaler und provinzieller Ebene sowie verlässliche Lieferketten und optimierte Einsatzprozesse vor.
Ausblick und Nachhaltigkeit
Nach Abschluss des Kurses soll ein aktiver Kader erhalten und durch regelmäßige Simulationsübungen die Einsatzbereitschaft geprüft werden. Diese Maßnahmen sollen sicherstellen, dass Sambische Einsatzteams innerhalb von 24 bis 48 Stunden auf Notfälle reagieren können.Dieser Bericht basiert auf Informationen von World Health Organization, lizenziert unter Public Data / Terms of Use (Attribution Required).
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