Satellitenbilder zeigen umfangreiche Austragungsorte der Olympischen Winterspiele 2026 in Italien
Verteilung der Wettkampfstätten
Die Olympischen Winterspiele 2026 erstrecken sich über mehr als 22.000 Quadratkilometer in Norditalien, wobei acht Städte und Gemeinden als Austragungsorte dienen. Die beiden offiziellen Gaststädte, Mailand und Cortina d’Ampezzo, liegen rund ein Achtel der Gesamtstrecke voneinander entfernt.
Nachhaltigkeitsstrategie
Die dezentrale Planung wurde bewusst gewählt, um Kosten zu kontrollieren und die Nachhaltigkeit zu erhöhen. Mehr als 90 % der Einrichtungen sind bereits vorhanden oder temporär und beruhen teilweise auf Umbauten der Spielstätten von 1956.
Veranstaltungsplan
Etwa 2.900 Athleten treten in 116 Wettbewerben an, verteilt auf 19 Tage und 13 Veranstaltungsorte. Die OLI‑Sensoren (Operational Land Imager) der Landsat‑8‑ und Landsat‑9‑Satelliten erfassten die Gebiete am 8. und 9. Dezember 2025.
Eröffnungszeremonie
Die Eröffnungsfeier beginnt am 6. Februar 2026 im San‑Siro‑Stadion in Mailand. Auf dem Programm stehen Auftritte von Mariah Carey, Andrea Bocelli, Lang Lang und Laura Pausini.
Neue Sportarten
Neu eingeführt werden Skimountain‑Bergsteigen für Sportler, ein gemischtes Skeleton‑Staffelrennen, Doppelluge, Dual‑Moguls im Freestyle‑Skiing und Skispringen im großen Hügel.
Satellitenaufnahmen
Die Aufnahmen wurden von Lauren Dauphin mit Landsat‑Daten des US Geological Survey erstellt. Die Bilddateien stehen im JPEG‑Format mit einer Größe von 4,63 MB (8. Dezember) bzw. 3,22 MB (9. Dezember) zum Download bereit.
Abschlusszeremonie
Die Abschlussfeier findet am 22. Februar in der römischen Arena von Verona statt, einem antiken Amphitheater mit rund 22.000 Sitzplätzen, das für Musik, Tanz und künstlerische Darbietungen genutzt wird.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von NASA, lizenziert unter Public Domain (U.S. Government Work).
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