Die Schifffahrt im Golf von Hormus ist am Donnerstag nach erneuten militärischen Auseinandersetzungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran fast zum Stillstand gekommen, wobei rund 6.000 Seefahrer auf mehreren hundert Schiffen feststecken.
UN‑Reaktion
Die Vereinten Nationen haben die Lage als kritisch eingestuft. UN‑Generalsekretär António Guterres hatte bereits zuvor die Wiederaufnahme von Angriffen zwischen den beiden Ländern als besorgniserregend bezeichnet.
Verurteilung des Irans
Im Rahmen einer Sitzung des Internationalen Seeschifffahrts‑Organs (IMO) verurteilten die Mitgliedstaaten den Iran wegen fortgesetzter Drohungen und angeblicher Angriffe auf mehrere Golfstaaten sowie deren Hoheitsgewässer.
VorwĂĽrfe des Irans
Gleichzeitig legte der Iran Vorwürfe vor, dass die Vereinigten Staaten und Israel gewaltsame Eingriffe in iranische Handelsschiffe vorgenommen hätten. Die Erklärung wurde von den beteiligten Staaten nicht weiter kommentiert.
SicherheitsmaĂźnahmen der IMO
Die IMO forderte die Vermeidung jeglichen Durchfahrens durch die StraĂźe, bis sichere Bedingungen gewährleistet seien. Der IMO‑Generalsekretär Arsenio DomĂnguez betonte, dass Evakuierungen von gestrandeten Seefahrern derzeit aus SicherheitsgrĂĽnden ausgesetzt seien. Nach Angaben der IMO wurden bislang 136 Schiffe und 2.900 Seefahrer evakuiert.
Opferzahlen
Iranische Gesundheitsbehörden meldeten in den letzten zwei Tagen 14 Tote und zahlreiche Verletzte infolge der Kämpfe in fünf Provinzen.
Ă–lpreisentwicklung
Der Konflikt führte zu einem vorübergehenden Anstieg des Rohölpreises, der am Donnerstag bei etwa 77 US‑Dollar pro Barrel lag, was über dem Niveau vor dem Krieg liegt.
Hintergrund des Konflikts
Vor den jĂĽngsten Angriffen hatten drei Handelsschiffe am Dienstag im Golf von Hormus Schaden erlitten, obwohl am 17. Juni
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