Schneefall über Amsterdam – Sentinel-2 liefert hochauflösendes Bild
Kälteeinbruch und Verkehrsbehinderungen
Ein plötzlicher Kälteeinbruch hat am 6. Januar 2026 weite Teile Europas in Schnee und Eis gehüllt. In vielen Ländern kam es zu gefährlichen Straßenverhältnissen, Zugausfällen und Flugstornierungen.
Amsterdam im Schnee
In den Niederlanden zeigte das Satellitenbild der Copernicus Sentinel‑2 Mission die Hauptstadt Amsterdam vollständig von einer weißen Schicht bedeckt. Die Kanäle, Parks und das dichte Stadtgewebe sind klar erkennbar.
Datenverfügbarkeit und Lizenz
Die Aufnahmen wurden von der European Space Agency verarbeitet und stehen unter der CC BY‑SA 3.0 IGO‑Lizenz bzw. der ESA Standard Licence zur Verfügung. Die Bilddaten stammen aus dem Sentinel‑2 Instrument, das seit 2015 tägliche hochauflösende Erdbeobachtungen liefert.
Technische Grundlagen von Sentinel‑2
Sentinel‑2 nutzt ein Multispektralkamerasystem mit 13 Bändern, das eine räumliche Auflösung von bis zu 10 Meter ermöglicht. Damit können Wetterphänomene wie Schneefall präzise erfasst und deren Ausbreitung analysiert werden.
Nutzen für Stadtbehörden
Die Möglichkeit, städtische Flächen aus dem All zu beobachten, unterstützt Behörden bei der Planung von Räumungsmaßnahmen und der Bewertung von Infrastrukturbelastungen während extremer Wetterlagen.
Ausblick auf zukünftige Anwendungen
Experten betonen, dass die kontinuierliche Verfügbarkeit von Sentinel‑2 Daten die Resilienz europäischer Städte gegenüber klimatischen Extremereignissen erhöhen kann. Weitere Analysen sollen zeigen, wie sich ähnliche Ereignisse künftig besser bewältigen lassen.Dieser Bericht basiert auf Informationen von European Space Agency, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Open Access). Wissenschaftliche Inhalte, offen zugänglich.
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