International: WHO, FAO und Partner stärken Schutzmaßnahmen durch PRSEAH‑Schulung in Ghana
Am 3. Juni 2026 fand in Accra eine zweitägige Schulung zum Thema Prävention und Reaktion auf sexuelle Ausbeutung, Missbrauch und Belästigung (PRSEAH) statt. Organisiert wurden die Veranstaltungen von der World Health Organization (WHO) und der Food and Agriculture Organization (FAO) und richteten sich an rund 50 Fachkräfte aus verschiedenen Sektoren.
Ziele der Schulung
Die Maßnahme soll die sichere und rechenschaftspflichtige Umsetzung des Pandemic Fund Project in Ghana unterstützen. Durch die Integration von Schutzmaßnahmen in alle Interventionen sollen Missbrauch verhindert, das Vertrauen in Gesundheitsdienste gestärkt und ein gleichberechtigter Zugang zu Leistungen gewährleistet werden.
Teilnehmerkreis
Mit dabei waren Vertreter von Regierungsbehörden, Hochschulen, zivilgesellschaftlichen Organisationen sowie Vertreter von Behindertenverbänden. Konkrete Institutionen waren unter anderem die Veterinary Services Department, das Coalition of NGOs in Health, die University of Ghana und die Kwame Nkrumah University of Science and Technology.
Methodik und Inhalte
Die Trainer setzten auf interaktive Methoden wie Gruppen‑Diskussionen, Erfahrungsaustausch, Rollenspiele, Fallstudien und kreative Übungen. Thematisiert wurden globale und persönliche Gründe für den Schutz vor SEAH, opferzentrierte Ansätze, Kinderschutz sowie die Folgen von SEAH auf individueller, organisatorischer und gesellschaftlicher Ebene.
Stimmen der Teilnehmenden
Dr. William Tasiame betonte, dass „PRSEAH kein Frauenthema, sondern ein gesellschaftliches Anliegen sei, das Männer und Frauen gleichermaßen betrifft“. Herr Alhasan Suleman, Präsident der Ghana Federation of Disability Organizations, hob die Einbindung von Menschen mit Behinderungen hervor und erklärte, dass solche Trainings dazu beitragen, alle vulnerablen Gruppen zu schützen. Eine weitere Teilnehmende, Joana Polley, betonte die Notwendigkeit, PRSEAH‑Prinzipien in den Arbeitsalltag zu integrieren, um sichere und inklusive Umgebungen zu schaffen.
Ausblick
Durch die Vermittlung von Werkzeugen zur Identifikation, Prävention und Reaktion auf SEAH‑Risiken soll das Projekt langfristig zur Resilienz des Gesundheitssystems beitragen. Die Schulung dient zudem der Angleichung an globale Schutzstandards und der Stärkung von Rechenschafts‑ und Kontrollmechanismen über Sektoren hinweg.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von World Health Organization (WHO), lizenziert unter Public Data / Terms of Use (Attribution Required). Quelle unterliegt den Nutzungsbedingungen der jeweiligen internationalen Organisation.
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