Ein entfernter Angreifer kann über eine Schwachstelle in der Netzwerksoftware Arista EOS sowie in Arista WiFi Access Points einen Denial‑of‑Service (DoS) auslösen.
Technische Details
Die Lücke betrifft die Verarbeitung von speziellen Netzwerkpaketen, die dazu führen, dass das betroffene Gerät in einen nicht reagierenden Zustand versetzt wird. Der Angreifer muss lediglich Zugriff auf das entsprechende Netzwerksegment besitzen, um die fehlerhaften Pakete zu senden.
Betroffene Systeme
Nach Angaben von CERT‑Bund sind aktuelle Versionen von Arista EOS und von Arista WiFi Access Points, die in Unternehmens‑ und Rechenzentrumsumgebungen eingesetzt werden, von der Schwachstelle betroffen.
Mögliche Auswirkungen
Ein erfolgreicher DoS‑Angriff kann die Netzwerkverfügbarkeit stark einschränken, wodurch betroffene Dienste ausfallen und Geschäftsprozesse unterbrochen werden können.
Empfohlene Gegenmaßnahmen
Betreiber sollten unverzüglich prüfen, ob die betroffenen Versionen im Einsatz sind, und die von Arista bereitgestellten Sicherheitspatches installieren. Zusätzlich wird empfohlen, Netzwerktraffic zu überwachen und verdächtige Pakete zu blockieren.
Reaktion des Herstellers
Arista Networks hat die Schwachstelle bestätigt und ein Update veröffentlicht, das die fehlerhafte Paketverarbeitung korrigiert. Der Hersteller weist darauf hin, dass das Patch‑Management zeitnah umgesetzt werden sollte.
Weiteres Vorgehen
Für Systeme, die nicht sofort aktualisiert werden können, rät CERT‑Bund zu temporären Schutzmaßnahmen wie dem Einsatz von Intrusion‑Prevention‑Systemen, um den fehlerhaften Traffic zu filtern.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von CERT-Bund, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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