Red Hat Enterprise Linux (RHEL) weist laut einer Sicherheitsberatung des CERT-Bund eine Schwachstelle auf, die es einem Angreifer erlaubt, lokale Privilegien zu erhöhen.
Technische Details
Die Lücke betrifft einen Systemdienst, der mit erhöhten Rechten ausgeführt wird und fehlerhaft Eingaben prüft. Durch gezielte Manipulation kann ein Angreifer die Kontrolle über den betroffenen Prozess erlangen.
Auswirkungen
Ein Angreifer, der physischen oder lokalen Zugriff auf das System hat, kann nach Ausnutzung der Schwachstelle Administratorrechte erlangen und damit weitere Systemkomponenten kompromittieren.
Gegenmaßnahmen
Red Hat hat ein Update bereitgestellt, das die fehlerhafte Komponente korrigiert. Administratoren werden aufgefordert, die neuesten Pakete zu installieren, um die Lücke zu schließen.
Empfehlungen des CERT-Bund
Der CERT-Bund rät, die installierten Versionen zu prüfen, das Update nachzuziehen und betroffene Systeme zeitnah zu patchen.
Weiteres Vorgehen
Zusätzliche Schutzmaßnahmen umfassen das Beschränken von Benutzerrechten, die Überwachung von Systemprotokollen auf ungewöhnliche Aktivitäten und die Durchführung regelmäßiger Sicherheitsüberprüfungen.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von CERT-Bund, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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