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Schwangere Frauen im Sudan kämpfen um Geburtsversorgung
AI GENERATED 14.08.2026 17:00 Politik und Gesellschaft

Schwangere Frauen im Sudan kämpfen um Geburtsversorgung

In der zentralen Region Darfur im Sudan verlieren schwangere Frauen und teilweise auch ihre Babys ihr Leben, weil spezialisierte medizinische Unterstützung fehlt, wie UN‑Humanitäre am Freitag mitteilten.Einziger Geburtsklinik…

In der zentralen Region Darfur im Sudan verlieren schwangere Frauen und teilweise auch ihre Babys ihr Leben, weil spezialisierte medizinische Unterstützung fehlt, wie UN‑Humanitäre am Freitag mitteilten.

Einziger Geburtsklinik in Golo

Die Stadt Golo verfügt über das einzige Krankenhaus im Umkreis, das einen Kaiserschnitt durchführen kann. Laut Fabrizia Falcione, UNFPA Sudan Country Representative, erreichen viele Frauen das Krankenhaus zu Fuß nach stundenlangen Wanderungen oder werden auf einfachen Holztragegeräten über die Berge transportiert, oft bereits in Wehen.

Versorgungsengpässe und fehlende Medikamente

Die Einrichtung in Golo kämpft mit akuten Engpässen bei wichtigen Medikamenten, darunter Oxytocin zur Verhinderung tödlicher Blutungen und Anästhetika für operative Eingriffe.

Lange Wege und gefährliche Transporte

Frauen, die sich keine Esel leisten können, müssen die Strecke zu Fuß zurücklegen; selbst für jene, die ein Tier nutzen, ist die Anreise mehrere Stunden lang und von Unsicherheiten geprägt.

Bedarf an mobilen Gesundheitsdiensten

Falcione betont die Notwendigkeit, Gesundheitsversorgung näher zu den betroffenen Gemeinden zu bringen, etwa durch mobile Kliniken und gut ausgestattete Hebammen, die regelmäßig vor Ort präsent sein sollen.

Situation im Flüchtlingslager Tawila

Im Displacementslager Tawila, das über 700 000 Menschen beherbergt, herrscht eine kritische Lage: Die Infrastruktur ist überlastet, medizinische Vorräte schwinden und die Entfernung zu Golo beträgt rund 100 km, was die Versorgung weiter erschwert.

Weitere humanitäre Herausforderungen in der Region

Parallel dazu warnen UN‑Hilfsteams, dass über 650 000 Flüchtlinge in Südsudan Gefahr laufen, den Zugang zu lebenswichtiger Nahrung zu verlieren. Adham Effendi, Deputy Country Director für das UN‑World‑Food‑Programme in Südsudan, weist auf eine Finanzierungslücke von 37 Millionen US‑Dollar für die Flüchtlingshilfe hin, während das UN‑Flüchtlingshilfswerk nur 28 % seiner Mittel von 286 Millionen US‑Dollar erhalten hat.

Dieser Bericht basiert auf Informationen von United Nations, lizenziert unter Public Data / Terms of Use (Attribution Required). Quelle unterliegt den Nutzungsbedingungen der jeweiligen internationalen Organisation.

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