Förderhistorie
Die Bundesagentur für Sprunginnovationen (SPRIND) hat seit ihrer Gründung bis zum 30. April 2026 insgesamt 314 Projekte gefördert. Damit bildet die Agentur einen zentralen Baustein der deutschen Innovationsförderung.
Verteilung der Mittel
Im Zeitraum von 2019 bis 2025 flossen 25,98 % der Gesamtfördermittel in Projekte der Energiebranche und 24,38 % in Projekte des Medizinsektors. Diese Aufteilung spiegelt die strategischen Prioritäten der Förderpolitik wider.
Berichtspflichten
Laut einer Antwort der Bundesregierung berichtet SPRIND vierteljährlich gegenĂĽber dem Aufsichtsrat und dem Gesellschafter ĂĽber Zielwerte wie die „Anzahl der jährlichen Einreichungen“ und die „Vergabequote“. Der Soll‑Wert fĂĽr Einreichungen liegt bei 100 pro Quartal.
Einreichungs‑ und Vergabezahlen
Im vierten Quartal 2025 wurden 224 Projekte eingereicht, im ersten Quartal 2026 sogar 297. Die Vergabequote betrug im vierten Quartal 2025 64,2 % und im ersten Quartal 2026 44,2 %, während der Soll‑Wert bei 80 % liegt.
Private Finanzierung
Eine im Dezember 2025 durchgeführte Umfrage unter den geförderten Projektteams und Start‑ups ergab, dass pro investiertem Euro öffentlicher Mittel durchschnittlich rund 2,8 Euro privates Kapital nachgelagert wurden – ein Hinweis auf eine starke Hebelwirkung.
Auswahlkriterien
Für die Auswahl von Beteiligungen und Gründungsunterstützungen nutzt SPRIND Kriterien wie disruptives Potential, Art der Innovation, wirtschaftliche Auswirkungen, wirtschaftliches Risiko, soziale Implikationen, Wettbewerb, technisches Risiko, Entwicklungsstand sowie Teamqualität.
Ausblick
Die Agentur plant, die Einreichungszahlen weiter zu steigern und die Vergabequote langfristig an den Soll‑Wert von 80 % anzunähern, um die Innovationskraft in den genannten Schlüsselbranchen zu stärken.Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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