Am 23. Juli besuchte Staatsminister Wolfram Weimer das Schloss Mainau am Bodensee, um sich im Zuge seiner Kulturbautenreise ein Bild von den laufenden Sanierungsarbeiten zu machen.
Besuch und Zielsetzung
Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien nutzte die Gelegenheit, den Zustand des Schlosskomplexes und der Schlosskirche vor Ort zu prüfen und die Fortschritte der bereits gestarteten Maßnahmen zu beurteilen.
Finanzielle Unterstützung
In den vergangenen Jahren wurden für die Sanierung des Schlosses rund 2,44 Millionen Euro bereitgestellt. Zusätzlich stehen aus den Denkmalschutz‑Sonderprogrammen etwa eine weitere Million Euro für Schloss und Schlosskirche zur Verfügung.
Bisherige Sanierungsmaßnahmen
Die bereits geförderten Maßnahmen umfassen strukturelle Instandsetzungen, die Erhaltung historischer Bauteile sowie die Modernisierung von Besucher‑ und Ausstellungsflächen, um das kulturelle Erbe langfristig zu sichern.
Ausblick und weitere Förderungen
Der noch ausstehende Betrag aus den Sonderprogrammen soll in den kommenden Haushaltsjahren für weitere Restaurierungsarbeiten eingesetzt werden, um die bauliche Substanz und die Gartenanlagen des Anwesens zu erhalten.
Reaktion des Staatsministers
Staatsminister Weimer betonte, dass die Insel Mainau mit ihrem Schlosskomplex und der Schlosskirche ein einzigartiger Ort mit herausragender kulturhistorischer Bedeutung sei und ein lebendiges Zeugnis von Bau‑, Garten‑ und Kulturgeschichte darstelle. Er dankte dem Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages für die regelmäßige Bereitstellung von Mitteln für Investitionen in bedeutende Kulturbauten.
Bedeutung für Kultur und Geschichte
Der Besuch unterstreiche die Bedeutung des Schlosses als Identitätsstifter und als Ort, der zum Verweilen einlädt, während er gleichzeitig Geschichte erlebbar mache, so der Staatsminister.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Bundesregierung, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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