Die EuropĂ€ische Weltraumorganisation hat den Starttermin fĂŒr die nĂ€chste Arianeâ6âMission auf den 17.âŻJuniâŻ2026 festgelegt. Die Mission trĂ€gt die Kennung VA269 und wird von Arianespace durchgefĂŒhrt.
Launchfenster und Zielort
Der Start erfolgt vom europĂ€ischen Weltraumbahnhof in FranzösischâGuayana. Das Launchfenster ist auf die lokale Zeit von 08:53 bis 09:22 festgelegt, was 12:53â13:22âŻBST bzw. 13:53â14:22âŻCEST entspricht.
Verbesserte Booster
FĂŒr den Flug werden vier Booster eingesetzt, die auf dem weiterentwickelten P160CâTriebwerk basieren. Jeder Booster enthĂ€lt 14âŻTonnen mehr Festtreibstoff als die bisher genutzten P120CâBooster, was einer Steigerung von ĂŒber 9âŻ% entspricht. Das P160CâMotorsystem ist einen Meter höher als das VorgĂ€ngermodell, die Anschlussstelle zum Hauptkörper bleibt jedoch unverĂ€ndert.
Satellitenpayload
Die Mission wird 36 Satelliten der AmazonâLeoâKonstellation in den Orbit bringen. Damit handelt es sich um den dritten Flug der Kommunikationskonstellation.
Entwicklungsgeschichte
Die Arianeâ6âTrĂ€gerrakete startete erstmals im JahrâŻ2024 mit zwei P120CâBoostern. Beim sechsten Flug im FebruarâŻ2026 wurde zum ersten Mal mit vier Boostern gestartet. Der bevorstehende Flug markiert den DebĂŒt der neuen P160CâBooster.
Herstellung und Montage
Der P160CâMotor wurde von Europropulsion im Auftrag von ArianeGroup und Avio entwickelt. Der Motorenkörper wird in Italien gefertigt, die DĂŒse in Frankreich und der ZĂŒnder in Norwegen. Die Booster werden in FranzösischâGuayana betankt und finalisiert.
Beteiligte Partner
Die EuropĂ€ische Weltraumorganisation koordiniert das Projekt in Zusammenarbeit mit einem industriellen Netzwerk aus 13 europĂ€ischen LĂ€ndern, geleitet von ArianeGroup. Das französische Raumfahrtamt CNES ĂŒbernimmt die Bereichsoperationen am Weltraumbahnhof, wĂ€hrend Arianespace den Startservice fĂŒr den Kunden bereitstellt.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von European Space Agency, lizenziert unter Quelle beachten. Lizenzangabe konnte nicht eindeutig zugeordnet werden.
Ende der Ăbertragung