Deutschland: Statusmonitor fĂĽr Verwaltungsleistungen der BundID fertiggestellt
Der Bundesregierung hat die Entwicklung des Statusmonitors für Verwaltungsleistungen innerhalb der BundID abgeschlossen. Seit August 2024 steht das System im Pilotbetrieb und ist seit Oktober 2025 vollständig produktiv nutzbar.
Entwicklungszeitraum und Pilotbetrieb
Die technische Umsetzung wurde im Juli 2024 beendet. Im Anschluss wurde das System im August 2024 als Basis‑Infrastrukturkomponente in den Pilotbetrieb überführt. Während der Pilotphase wurden Erkenntnisse gewonnen, die bis Oktober 2025 vollständig implementiert wurden.
Nutzung und Anbindung
Der Statusmonitor kann von allen Verwaltungen und Behörden genutzt werden, sofern deren Onlinedienste an die BundID und das zentrale Bürgerpostfach (ZBP) angebunden sind. Die jeweiligen Behörden sind für die Anbindung an einzelne Onlinedienste und Fachverfahren verantwortlich. Die Nutzung ist nicht meldepflichtig, sodass das Digitalministerium keine detaillierten Informationen über die Nutzung durch einzelne Behörden besitzt.
Verbreitung in den Ländern
Zum Zeitpunkt der Meldung sind zehn Länder vollständig auf das Bürgerkonto BundID umgestiegen. Weitere Länder sollen in Kürze folgen, wie die Bundesregierung in ihrer Antwort bestätigte.
Usability‑ und Prozessoptimierungen
Im Rahmen der Weiterentwicklung der BundID plant das Digitalministerium Optimierungen der Benutzerfreundlichkeit sowie Prozessverbesserungen. Diese Maßnahmen sollen bis Ende 2026 abgeschlossen sein und umfassen unter anderem die Anbindung an die von der Bundesregierung bereitgestellte EUDI‑Wallet.
Ausblick und weitere Schritte
Nach Abschluss der Optimierungen wird der Statusmonitor allen Verwaltungen als Funktionalität des ZBP zur Verfügung stehen. Damit soll die Transparenz von Verwaltungsverfahren erhöht und die digitale Interaktion zwischen Bürgern und Behörden weiter vereinfacht werden.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
Ende der Ăśbertragung