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Sternentstehung in Andromeda nimmt seit 500 Millionen Jahren ab
AI GENERATED 27.07.2026 16:30 Wissenschaft und Forschung

Sternentstehung in Andromeda nimmt seit 500 Millionen Jahren ab

USA: Sternentstehung in Andromeda nimmt seit 500 Millionen Jahren abEine aktuelle Untersuchung, die auf Daten des Hubble-Weltraumteleskops basiert, zeigt, dass die Sternentstehungsrate der Andromeda‑Galaxie in den letzten 500 Millionen Jahren…

USA: Sternentstehung in Andromeda nimmt seit 500 Millionen Jahren ab

Eine aktuelle Untersuchung, die auf Daten des Hubble-Weltraumteleskops basiert, zeigt, dass die Sternentstehungsrate der Andromeda‑Galaxie in den letzten 500 Millionen Jahren kontinuierlich gesunken ist.

Hintergrund

Andromeda, eine Spiralgalaxie von ähnlicher Größe wie die Milchstraße, liegt etwa 2,5 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt und ist unter dunklem Himmel mit bloßem Auge sichtbar. Die Nähe erlaubt es Wissenschaftlern, die Sternpopulationen detailliert zu untersuchen und Rückschlüsse auf die Entwicklung ähnlicher Galaxien zu ziehen.

Methodik

Das Forscherteam kombinierte Daten zweier Hubble‑Umfragen – das Panchromatic Hubble Andromeda Treasury und das Panchromatic Hubble Andromeda Southern Treasury – die zusammen zwei Drittel der Scheibe von Andromeda in ultra‑schärfer Auflösung kartierten. Insgesamt wurden rund 200 Millionen einzelne Sterne erfasst. Die Bilder wurden in Tausende von Quadraten von je 300 Lichtjahren Seitenlänge unterteilt, um die Sternentstehungsgeschichte in jedem Abschnitt zu rekonstruieren.

Ergebnisse

Die Analyse ergab, dass vor 500 Millionen Jahren etwa ein Sonnenmassen‑Äquivalent pro Jahr in neue Sterne umgewandelt wurde. Vor 40 Millionen Jahren war die Rate bereits auf etwa die Hälfte gesunken (≈ 0,5 Sonnenmassen pro Jahr) und liegt heute bei etwa einem Fünftel dieses Wertes (≈ 0,2 Sonnenmassen pro Jahr).

Regionale Unterschiede

Ein Großteil der jüngsten Sternentstehung konzentrierte sich auf einen Ring etwa 32 000 Lichtjahre vom galaktischen Zentrum entfernt. Der Rückgang der Gesamtrate wird daher hauptsächlich durch die nachlassende Aktivität in diesem Ring getrieben.

Mögliche Ursachen

„Es ist wie nach einem Marathon – man muss kurz durchatmen“, erklärte Tobin Wainer, leitender Autor der Studie. Die Forscher vermuten, dass das Absinken eher ein natürliches Auslaufen einer früheren, intensiveren Phase ist und nicht primär durch einen Mangel an verfügbarem Gas verursacht wird. Eine mögliche Wechselwirkung mit der Satellitengalaxie M32 wird diskutiert; in einem Gebiet nahe M32 wurde ein stärkerer Rückgang vor etwa 60 Millionen Jahren festgestellt, was auf eine vergangene Begegnung hindeuten könnte.

Ausblick

Das Team plant, die Hubble‑Daten weiter zu analysieren und mit Beobachtungen bodengebundener Teleskope zu kombinieren. Langfristig soll das Nancy‑Grace‑Roman‑Weltraumteleskop, das voraussichtlich im August 2026 startet, die gesamte Scheibe von Andromeda und deren Halo abbilden, um die Sternentstehungsgeschichte noch umfassender zu erfassen.

Dieser Bericht basiert auf Informationen von NASA, lizenziert unter Public Domain (U.S. Government Work).

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