Deutschland: Erste Stiftungsratssitzung der Stiftung Hohenzollernscher Kunstbesitz
Die neu gegründete Stiftung Hohenzollernscher Kunstbesitz hat am 9. Februar 2026 ihre erste Stiftungsratssitzung abgehalten. Die Versammlung fand in Berlin statt und markierte den offiziellen Start der Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Institutionen und dem Haus Hohenzollern.
Teilnehmer
Leitet wurde die Sitzung von Konrad Schmidt-Werthern, Amtschef des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM). Weitere anwesende Mitglieder waren der Kultursenator Sarah Wedl-Wilson, der Staatssekretär Tobias Dünow sowie Georg Friedrich Prinz von Preußen in seiner Funktion als stellvertretender Stiftungsratsvorsitzender.
Diskussionsthemen
Im Verlauf der Sitzung wurden zentrale Fragen der künftigen Zusammenarbeit erörtert. Die Teilnehmenden tauschten sich zu organisatorischen Abläufen, Förderstrategien und den geplanten Projekten des Stiftungsrats aus.
Archivübertragung
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Hausarchiv der Hohenzollern. Es wurde beschlossen, dass ausgewählte Archivalien aus dem Hausarchiv in das Geheime Staatsarchiv der Stiftung Preußischer Kulturbesitz überführt werden sollen. Die Vorbereitungen für die Überführung befinden sich derzeit in der Planungsphase.
Aussage des BKM
Konrad Schmidt-Werthern betonte, dass die Einigung zwischen der öffentlichen Hand und den Hohenzollern im vergangenen Jahr einen wichtigen Grundstein für die zukünftige Kulturförderung gelegt habe. Er verwies auf die Bedeutung einer transparenten und kooperativen Zusammenarbeit.
Ausblick
Die Stiftung plant, in den kommenden Monaten weitere Sitzungen abzuhalten, um die Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen zu überwachen und neue Initiativen zu starten. Ziel ist es, das kulturelle Erbe der Hohenzollern nachhaltig zu bewahren und öffentlich zugänglich zu machen.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Bundesregierung, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
