USA: Studie zu Unterstützungsangeboten für irische Rennjockey beim Karriereübergang
Studienziel und Kontext
Eine aktuelle Untersuchung hat das Angebot an Unterstützungsleistungen für Rennjockey in Irland analysiert, die beim Übergang in den Ruhestand helfen sollen. Die Forschenden befragten elf Vertreter verschiedener Akteure des irischen Pferderennsports, um Hindernisse und förderliche Faktoren für die Inanspruchnahme solcher Dienste zu identifizieren.
Methodik
Im Rahmen der Studie wurden semi‑strukturierte Interviews durchgeführt, die anschließend einer reflexiven thematischen Analyse unterzogen wurden. Die Analyse kombinierte induktive und deduktive Ansätze, um sowohl erwartete als auch neu auftretende Themen zu erfassen.
Identifizierte Barrieren
Die Auswertung ergab zwei zentrale Barrieren: Erstens prägt die vorherrschende Kultur im irischen Pferderennsport das Verhalten von Rennjockey und erschwert die Nutzung von Unterstützungsangeboten. Zweitens fehlt es an einer ausreichenden Kommunikation zwischen den beteiligten Organisationen, wodurch potenzielle Hilfsangebote nicht effektiv vermittelt werden.
Förderliche Faktoren
Als förderliche Faktoren wurden drei Hauptaspekte genannt: Der Zugang zu weiterführenden Bildungsangeboten, die Normalisierung einer frühzeitigen Karriereplanung sowie die Entwicklung eines exemplarischen Unterstützungsprogramms, das speziell auf die Bedürfnisse von ausscheidenden Rennjockey zugeschnitten ist.
Implikationen für die Praxis
Die Ergebnisse verdeutlichen, dass die Normalisierung von Karriereplanung und die Etablierung eines klar strukturierten Unterstützungsprogramms entscheidend sind, um das Wohlbefinden der Rennjockey während des Übergangs zu sichern. Durch gezielte Bildungsangebote können Jockeys neue berufliche Perspektiven entwickeln.
Empfehlungen und Ausblick
Die Studie empfiehlt, die interorganisationale Kommunikation zu stärken und ein standardisiertes Unterstützungsmodell zu implementieren. Weiterführende Forschung sollte die Wirksamkeit solcher Programme langfristig evaluieren und mögliche Anpassungen für unterschiedliche Sportkontexte untersuchen.Dieser Bericht basiert auf Informationen von PLOS ONE, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Open Access). Wissenschaftliche Inhalte, offen zugänglich.
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