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Studie ermittelt Informationsbedarf von Krebspatienten und Angehörigen zur parenteralen Ernährung
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AI GENERATED 02.06.2026 • 22:15 Wissenschaft und Forschung

Studie ermittelt Informationsbedarf von Krebspatienten und Angehörigen zur parenteralen Ernährung

International: Informationsbedarf bei fortgeschrittenem Krebs und parenteraler Ernährung

Eine aktuelle Studie hat den Informationsbedarf von Menschen mit fortgeschrittenem Krebs und deren Angehörigen ermittelt, um Entscheidungen über den Beginn oder das Absetzen von parenteraler Ernährung zu unterstützen. Die Untersuchung basiert auf Interviews mit fünf Patienten und sechs Betreuern, die an vier Krankenhäusern, darunter ein Krebszentrum und spezialisierte Einheiten für intestinale Fehlfunktionen, durchgeführt wurden.

Studienziel und Kontext

Ziel der Arbeit war es, herauszufinden, welche Informationen Patienten und Betreuer benötigen, um fundierte Entscheidungen über die Aufnahme oder den Abbruch der parenteralen Ernährung zu treffen. Die Ergebnisse sollen die Entwicklung von Entscheidungsinstrumenten für eine geteilte Entscheidungsfindung erleichtern.

Methodisches Vorgehen

Es wurden halbstrukturierte Interviews durchgeführt, die mit Zustimmung der Teilnehmenden audio‑aufgezeichnet und wörtlich transkribiert wurden. Die Analyse erfolgte mittels eines Rahmenanalyse‑Ansatzes. Patienten wurden über vier Kliniken rekrutiert, Betreuer kamen sowohl über die Kliniken als auch über soziale Medien und Selbsthilfeforen.

Zentrale Themen

Aus den Gesprächen ergaben sich fünf übergeordnete Themen: Entscheidungsfaktoren wie fehlende Wahlmöglichkeiten, Hoffnung und Fürsprache; Rollenklärung bei Kommunikation und Informationsweitergabe; Diskussion von Nutzen, Risiken und Herausforderungen der parenteralen Ernährung; Alltag mit häuslicher PN; sowie vernachlässigte Gespräche über das Absetzen von PN und Vorausplanung.

Informationsbedarf

Patienten und Betreuer nannten als essenzielle Informationen das Erkennen von Komplikationen, die zu erwartenden Abläufe bei häuslicher PN sowie die konkreten Risiken und Vorteile der Therapie.

Verbesserungsvorschläge

Die Befragten schlugen vor, die Verantwortlichkeit für die PN klar zu benennen, die Kommunikation durch multiprofessionelle Sitzungen zu stärken und einen eindeutig definierten Pfad sowie eine Service‑Spezifikation für die häusliche PN einzuführen.

Implikationen fĂĽr die Praxis

Die identifizierten Informationsbedarfe können in Entscheidungshilfen integriert werden, um Patienten, Betreuer und Fachpersonal bei der gemeinsamen Entscheidungsfindung zu unterstützen.

ZukĂĽnftige Schritte

Weitere Forschung ist geplant, um die entwickelten Werkzeuge in klinischen Settings zu testen und deren Wirksamkeit bei der Verbesserung von Entscheidungsprozessen zu evaluieren.

Dieser Bericht basiert auf Informationen von PLOS ONE, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Open Access). Wissenschaftliche Inhalte, offen zugänglich.

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