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Studie: Kompetenz bestimmt Bereitschaft von Modedesignern, KI-Tools zu nutzen
AI GENERATED 17.08.2026 20:30 Wissenschaft und Forschung

Studie: Kompetenz bestimmt Bereitschaft von Modedesignern, KI-Tools zu nutzen

USA: Studie zur Akzeptanz von KI im ModedesignEine aktuelle Untersuchung mit 318 chinesischen Modedesignern zeigt, dass die wahrgenommene Kompetenz den stärksten Einfluss auf die Absicht hat, Künstliche‑Intelligenz‑basierte Gestaltungstools…

USA: Studie zur Akzeptanz von KI im Modedesign

Eine aktuelle Untersuchung mit 318 chinesischen Modedesignern zeigt, dass die wahrgenommene Kompetenz den stärksten Einfluss auf die Absicht hat, Künstliche‑Intelligenz‑basierte Gestaltungstools zu verwenden. Die Analyse basiert auf dem Stimulus‑Organism‑Response‑Modell (SOR) in Kombination mit der Selbstbestimmungstheorie (SDT).

Methodik und Stichprobe

Forscher Ma und Yang sammelten vollständige Datensätze von 318 Praktikern, die alle 21 Messitems beantworteten. Die Auswertung erfolgte mittels Partial Least Squares Structural Equation Modeling (PLS‑SEM), um Zusammenhänge zwischen Stimuli, psychologischen Grundbedürfnissen und Verhaltensabsicht zu prüfen.

Einfluss von Risikowahrnehmung

Die Ergebnisse belegen, dass die wahrgenommene Gefahr im Zusammenhang mit KI‑gestütztem Design die Erfüllung der Grundbedürfnisse Autonomie, Kompetenz und soziale Eingebundenheit negativ beeinflusst.

Rolle von sozialem Einfluss und Rahmenbedingungen

Im Gegensatz dazu steigern sozialer Einfluss und günstige Rahmenbedingungen (facilitating conditions) die genannten psychologischen Bedürfnisse signifikant.

Bedürfnisse als Mediatoren

Alle drei Bedürfnisse – Autonomie, Kompetenz und soziale Eingebundenheit – wirken sich positiv auf die Absicht aus, KI‑Tools zu nutzen. Die Kompetenz weist dabei mit einem Regressionskoeffizienten von β = 0,520 (p < 0,001) den größten Einfluss.

Indirekte Effekte und Implikationen

Bootstrapped‑Analysen bestätigten neun spezifische indirekte Pfade von den Stimuli über die Bedürfnisse zur Verhaltensabsicht. Die Autoren schließen daraus, dass gezielte Maßnahmen zur Risikominimierung, Stärkung sozialer Netzwerke und Optimierung technischer Rahmenbedingungen die Akzeptanz von KI im Modedesign fördern können. Praktische Empfehlungen umfassen verbesserte Urheberrechtsrichtlinien, gezielte Schulungen und intensivere Zusammenarbeit zwischen Designern und KI‑Entwicklern.

Dieser Bericht basiert auf Informationen von PLOS ONE, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Open Access). Wissenschaftliche Inhalte, offen zugänglich.

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