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Studie verknüpft COVID-19-Angst mit Bewältigungsstrategien bei weiblichen Studenten
AI GENERATED 12.08.2026 02:30 Wissenschaft und Forschung

Studie verknüpft COVID-19-Angst mit Bewältigungsstrategien bei weiblichen Studenten

Eine aktuelle Untersuchung analysierte den Zusammenhang zwischen der Angst vor COVID-19 und den eingesetzten Bewältigungsstrategien bei 1.000 weiblichen Studenten im Hochschulbereich. Die Teilnehmenden hatten im Durchschnitt ein Alter…

Eine aktuelle Untersuchung analysierte den Zusammenhang zwischen der Angst vor COVID-19 und den eingesetzten Bewältigungsstrategien bei 1.000 weiblichen Studenten im Hochschulbereich. Die Teilnehmenden hatten im Durchschnitt ein Alter von 21,5 Jahren (Standardabweichung 2,5) und beantworteten im Nach-Notfall‑Phase‑Zeitraum standardisierte Selbstauskunftsbögen zu Angst und Coping.

Methodik und Erhebungsinstrumente

Die Forschenden setzten den Fear of COVID‑19 Scale (FCV‑19S) zur Messung der Angst und den Coping with the Outbreak Scale (COS) zur Erfassung von Bewältigungsstrategien ein. Die Datenerhebung erfolgte online, wobei die Anonymität der Teilnehmenden gewährleistet war.

Hauptergebnisse

Die Analyse zeigte, dass höhere Werte im FCV‑19S signifikant mit höheren COS‑Werten korrelierten, was auf einen positiven Zusammenhang zwischen Angst und aktiver Bewältigung hindeutet.

Einfluss von körperlicher Aktivität und Infektionserfahrungen

Zusätzlich moderierten der Status körperlicher Aktivität sowie persönliche Erfahrungen mit einer COVID‑19‑Infektion die Beziehung zwischen Angst und Coping. Bei inaktiven Studenten war der Zusammenhang stärker ausgeprägt, während positive Infektionserfahrungen den Effekt abschwächten.

Implikationen für Interventionen

Die Ergebnisse legen nahe, dass regelmäßige körperliche Betätigung als mögliche Intervention zur Unterstützung von Bewältigungsprozessen in zukünftigen Gesundheitskrisen dienen könnte. Programme, die Bewegung fördern, könnten die Resilienz gegenüber pandemiebedingter Angst stärken.

Schlussfolgerung

Die Studie unterstreicht, dass individuelle Merkmale wie ein sitzender Lebensstil und persönliche Infektionserfahrungen die Angst vor COVID‑19 und die damit verbundenen Bewältigungsstrategien auch nach dem akuten Notfall beeinflussen. Weitere Forschung sollte die Langzeitwirkungen solcher Moderatoren prüfen.

Dieser Bericht basiert auf Informationen von PLOS ONE, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Open Access). Wissenschaftliche Inhalte, offen zugänglich.

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