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AI GENERATED 29.12.2025 • 20:05 Wissenschaft & Forschung

Studie zeigt höhere Mortalitäts‑zu‑Inzidenz‑Quoten für Alzheimer‑ und Demenzkrankheiten bei schwarzen und ländlichen Bewohnern von South Carolina

Eine im Fachjournal PLOS ONE veröffentlichte Analyse hat die Mortalitäts‑zu‑Inzidenz‑Quoten (MIR) für Alzheimer‑ und Demenzkrankheiten (ADRD) in South Carolina ermittelt und dabei signifikante Unterschiede nach ethnischer Zugehörigkeit und Wohnlage festgestellt. Die Untersuchung deckte auf, dass schwarze Personen und Bewohner ländlicher Regionen durchgehend höhere MIRs aufweisen, wobei die COVID‑19‑Pandemie die Kluft weiter vergrößerte.

Hintergrund und Zielsetzung

Die Autoren betonten, dass MIRs ein bewährtes Instrument zur Bewertung von Krankheitslasten darstellen, jedoch bislang kaum für ADRD genutzt wurden. Ziel der Studie war es, MIRs für ADRD zu berechnen und räumlich zu visualisieren, um regionale Belastungen sichtbar zu machen.

Methodik

Die Berechnungen basierten auf Daten des South Carolina Alzheimer’s Disease Registry aus den Jahren 2017 bis 2021. Zusätzlich wurden Vergleichsdaten aus den Jahren 2015 bis 2019 herangezogen, um mögliche Effekte der COVID‑19‑Pandemie zu berücksichtigen. Die MIR wurde als das Verhältnis von altersgerechten Sterberaten zu altersgerechten Inzidenzraten definiert.

Ergebnisse nach Demografie

Die Analyse ergab, dass nur bei schwarzen Personen MIR‑Werte über 1,00 beobachtet wurden, was auf eine höhere Sterblichkeit im Verhältnis zur Inzidenz hinweist. In allen untersuchten Zeiträumen lagen die MIRs bei schwarzen Personen und ländlichen Bewohnern konstant über denen anderer Gruppen.

Einfluss der COVID‑19‑Pandemie

Der Vergleich der Prä‑ und Pandemie‑Perioden zeigte, dass die COVID‑19‑Krise die bereits bestehenden Unterschiede verstärkte. Die MIRs für schwarze Personen und ländliche Regionen stiegen im Zeitraum 2020‑2021 im Vergleich zu den Vorjahren deutlich an.

Geografische Verteilung

Von den 46 Landkreisen des Bundesstaates überschritt die MIR in 31 Landkreisen den staatlichen Durchschnitt, wobei die höchsten Werte in den südwestlichen und ländlichen Gebieten verzeichnet wurden.

Implikationen für die Gesundheitspolitik

Die Autoren schließen daraus, dass die kartierten MIR‑Daten gezielte Interventionen ermöglichen, insbesondere in den am stärksten belasteten Regionen. Sie empfehlen, Ressourcen für Prävention und Versorgung dort zu konzentrieren, wo die MIR am höchsten ist, um die gesundheitliche Ungleichheit zu verringern.

Dieser Bericht basiert auf Informationen von PLOS ONE, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Open Access).

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