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AI GENERATED 09.01.2026 • 20:46 Wissenschaft & Forschung

Studie zeigt Wissenslücke und Praxisprobleme beim Antibiotikaeinsatz ugandischer Milchwirtschaftsbetriebe

Eine gemischte Methodenstudie hat das Wissen, die Einstellungen und das Verhalten von 417 kleinen Milchviehhaltern in den Bezirken Wakiso, Kampala und Mukono in Uganda hinsichtlich des Einsatzes von Antimicrobika untersucht. Die Erhebung erfolgte im Rahmen einer Querschnittsbefragung, ergänzt durch qualitative Analysen.

Zusammenhang zwischen Veterinärzugang und Antimicrobikauswahl

Die Ergebnisse zeigen, dass das Nutzungsverhalten stark von der Einstellung gegenüber Veterinären und von Zugangsbarrieren beeinflusst wird. Viele Landwirt greifen auf private Veterinärdienste zurück, weil öffentliche Tiergesundheitsangebote schwer erreichbar sind.

Wissens‑Handlungslücke

Obwohl die Befragten über das Konzept der antimikrobiellen Resistenz (AMR) Bescheid wussten, war die Verbindung zwischen diesem Wissen und einer vorsichtigen Anwendung von Antimicrobika nur schwach ausgeprägt. Dieser Befund deutet auf eine Lücke zwischen Wissen und tatsächlichem Handeln hin.

Begrenzte Wirksamkeit herkömmlicher KAP‑Ansätze

Die Forscher schließen daraus, dass klassische Wissens‑Einstellungs‑Praxis‑Modelle (KAP) allein nicht ausreichen, um das Verhalten nachhaltig zu ändern. Stattdessen werden verhaltensorientierte Strategien empfohlen, die auf theoretisch fundierten Veränderungsmodellen basieren.

Rolle privater Veterinärdienste

Private Veterinäranbieter fungieren als vertrauenswürdige Ansprechpartner für die Landwirt. Die Studie betont die Notwendigkeit, diese Akteure in formelle Stewardship‑Programme einzubinden und gleichzeitig die Einhaltung nationaler Richtlinien sicherzustellen.

Empfehlungen für zukünftige Maßnahmen

Eine interdisziplinäre Zusammenarbeit, die sowohl agrarwissenschaftliche als auch verhaltenswissenschaftliche Perspektiven einbezieht, wird als Schlüssel für die Entwicklung zielgerichteter Interventionen angesehen. Solche Maßnahmen sollten sowohl den Zugang zu öffentlichen Tiergesundheitsdiensten verbessern und die Rolle privater Veterinärdienste stärken.

Einschränkungen der Untersuchung

Die Studie beschränkt sich auf drei Bezirke und kleine Betriebe, sodass die Übertragbarkeit auf andere Regionen oder größere Betriebe begrenzt sein kann. Weitere Forschung ist nötig, um die Ergebnisse zu verifizieren und zu erweitern.

Dieser Bericht basiert auf Informationen von PLOS ONE, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Open Access). Wissenschaftliche Inhalte, offen zugänglich.

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