USA: Super Typhoon Bavi – Kategorie‑5 Sturm im Juli 2026
Kernereignis und Intensität
In den frühen Morgenstunden des 5. Juli 2026 erreichte Super Typhoon Bavi über dem Pazifik eine maximale Windgeschwindigkeit von 290 km/h (180 mph) und wurde damit nach der Saffir‑Simpson‑Skala als Kategorie 5 eingestuft. Der Sturm zog über die nördlichen Marianen, insbesondere über Guam, Rota und Saipan, und brachte heftige Regenfälle sowie gefährliche Sturmfluten mit sich.
Satellitenaufnahmen und Mondlicht
Ein Bild, das um 15:30 Universal Time (1:30 lokal) am 5. Juli von der VIIRS‑Tag‑Nacht‑Band‑Sensorik des NOAA‑20‑Satelliten aufgenommen wurde, zeigt das Auge des Sturms, das von Mondlicht beleuchtet wird. Der Mond befand sich in einer abnehmenden Sichelphase, wodurch die Westseite des Auges besonders hervorsticht.
Entstehung und Meeresbedingungen
Der Sturm entwickelte sich am 4. Juli, als er über warmes Oberflächenwasser von etwa 30 °C (86 °F) zog. Die hohen Wassertemperaturen ermöglichten eine rasche Intensivierung, sodass Bavi zum dritten Kategorie‑5‑Tropensturm des Jahres 2026 wurde.
Schäden vor Ort
Nach Angaben lokaler Medien fielen in Guam, Rota und Saipan zahlreiche Stromleitungen um, Straßen wurden überflutet und Trümmer blockierten Verkehrswege. Auf Rota wurde zudem eine Wasserverteilungseinrichtung beschädigt, was die Versorgung der Bevölkerung beeinträchtigte.
Reaktion der Behörden
Die United States Coast Guard entsandte mehrere Einsatzgruppen, um Schifffahrtsgefahren zu beseitigen und die Häfen der Inseln wieder zu öffnen, sobald die See beruhigte. Die Arbeiten wurden in enger Abstimmung mit lokalen Behörden durchgeführt, um die Wiederherstellung kritischer Infrastruktur zu beschleunigen.
Weiterer Verlauf und Prognosen
Am 8. Juli blieb Bavi über dem Philippinensee aktiv, wobei das National Weather Service maximale anhaltende Windgeschwindigkeiten von 250 km/h (155 mph) meldete. Modellprognosen wiesen darauf hin, dass der Sturm in Richtung Nordwesten nach Taiwan, die Ryukyu‑Inseln und das chinesische Festland abbiegen könnte, wobei eine Abschwächung erwartet wird.
Wissenschaftlicher Kontext
Der Meteorologe Jeff Masters von Yale Climate Connections erklärte, dass Bavi ein typisches Beispiel für Stürme sei, die während eines starken El‑Niño‑Ereignisses entstehen. Durch die wärmeren Gewässer im Pazifik erhalten solche Stürme mehr Energie, was die Wahrscheinlichkeit einer Kategorie‑5‑Entwicklung erhöht.Dieser Bericht basiert auf Informationen von NASA, lizenziert unter Public Domain (U.S. Government Work).
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