Techniker am Kennedy Space Center in Florida haben am 24. August mit dem Einbau von vier RS‑25‑Triebwerken in die zentrale Stufe des Space Launch System (SLS) begonnen. Der Vorgang ist ein zentraler Schritt für die bevorstehende Artemis‑III‑Mission, die voraussichtlich 2027 eine Besatzung in einen niedrigen Erdorbit bringen soll.
Einbauplan und Zeitrahmen
Der Einbau erfolgt in mehreren Phasen, wobei jedes Triebwerk exakt positioniert und mit den zugehörigen Leitungen verbunden wird. Nach Abschluss der Montage folgt eine Reihe von Integrations‑ und Testverfahren, die bis zum geplanten Start im Jahr 2027 laufen.
Seriennummern und Historie der Triebwerke
Die für Artemis‑III vorgesehenen Triebwerke tragen die Seriennummern E2054, E2057, E2048 und E2052. Jede Nummer dokumentiert die gesamte Flugdatenbank des jeweiligen Triebwerks, einschließlich früherer Missionen im Space‑Shuttle‑Programm.
Frühere Einsätze von Triebwerk E2048
Triebwerk E2048 war bereits bei der Mission STS‑129 an Bord der Raumfähre Atlantis im Einsatz. Später flog es bei STS‑95 im Jahr 1998, als die Raumfähre Discovery den 77‑jährigen John Glenn zurück in die Erdumlaufbahn brachte – damals der älteste Mensch im All.
Bedeutung für die Artemis‑Mission
Durch die Wiederverwendung erprobter Triebwerke soll die Zuverlässigkeit des SLS erhöht und gleichzeitig Kosten gesenkt werden. Die Kombination aus bewährter Technologie und neuer Missionserfahrung bildet die Grundlage für die geplante Rückkehr von Menschen zum Mond im Rahmen des Artemis‑Programms.
Ausblick auf weitere Arbeitsschritte
Nach dem mechanischen Einbau stehen elektrische und softwareseitige Integrationsprüfungen an. Der Fortschritt wird kontinuierlich von den verantwortlichen Ingenieuren überwacht, um die Einhaltung des Zeitplans für den Start im Jahr 2027 zu gewährleisten.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von NASA, lizenziert unter Public Domain (U.S. Government Work).
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