Tischtennisverein von Khorrambid pflanzt 400 Bäume gegen Dürre in Safashahr
Hintergrund der Wasserkrise
In Safashahr, einer kleinen Stadt im nördlichen Teil der Provinz Fars im Iran, verschärft eine anhaltende Dürre die Wasserknappheit und führt zu einer zunehmenden Degradierung der Umwelt. Die Region ist von trockenen öffentlichen Flächen und fragilen Ökosystemen betroffen.
Sportverein und Umweltinitiativen
Vor zwei Jahren übernahm ein neuer Leiter das Amt des Vorsitzenden der Tischtennis‑Vereinigung des Landkreises Khorrambid. Neben dem Aufbau sportlicher Infrastruktur beschloss die Vereinigung, ihre Mitglieder und deren Familien zu umweltbezogenem Engagement zu motivieren. Seitdem wurden Aktionen wie plastikfreie Hallen und die Errichtung kleiner Wassertröge für Wildtiere durchgeführt.
Durchgeführte Baumpflanzaktion
Am jüngsten Aktionstag arbeiteten mehr als 200 Einwohner, darunter zahlreiche junge Spieler und deren Familien, im Nobekuh‑Gebiet nahe dem Dorf Dehbid. In Zusammenarbeit mit der örtlichen Naturschutzbehörde wurden 400 dürre‑resistente Bäume gepflanzt, hauptsächlich wilde Mandel‑ und Arjan‑Bäume, die an die harten, wasserarmen Bedingungen der Region angepasst sind.
Reaktionen der Teilnehmer
Ein lokaler Elternteil bemerkte lachend, dass dieselben Kinder, die am Tischtennistisch antreten, nun um das Pflanzen von Bäumen wetteifern. Viele Familien äußerten das Gefühl, dem Land etwas zurückzugeben, und die jungen Spieler berichteten, dass sie die umliegenden Berge nun als Teil ihrer Verantwortung ansehen.
Zukünftige Schritte
Die Vereinigung plant, in den kommenden Wochen ein Memorandum of Understanding mit der örtlichen Umweltbehörde zu unterzeichnen, um die Zusammenarbeit zu formalisieren. Ziel ist die Schaffung eines kleinen Gemeinschaftswaldes, der über mehrere Jahre hinweg weiter ausgebaut werden soll.Dieser Bericht basiert auf Informationen von Global Voices, lizenziert unter Quelle beachten. Lizenzangabe konnte nicht eindeutig zugeordnet werden.
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