International: Traditionelle Medizin im Fokus – Südafrika feiert African Traditional Medicine Day 2026
Hunderttausende Besucher füllten am 31. August 2026 das Kamhlushwa-Stadion im Ehlanzeni-Distrikt, Mpumalanga, um traditionelle Lieder, farbenfrohe Aufführungen und eine Gemeinschaftswalk‑Aktion zu erleben.
Veranstaltung in Mpumalanga
Die Veranstaltung brachte traditionelle Heilpraktiker, Regierungsvertreter, Gesundheitsexperten, Forscher und Bürger zusammen, um den Beitrag der afrikanischen traditionellen Medizin zum Gesundheitssystem zu würdigen.
Bedeutung des Tages
Der Tag erinnert an die Entscheidung der afrikanischen Gesundheitsminister im Jahr 2000, die auf dem WHO‑Regionalgremium für Afrika in Ouagadougou getroffen wurde, und markiert die fortdauernde Nutzung traditioneller Medizin durch schätzungsweise 80 % der Bevölkerung für primäre Gesundheitsleistungen.
Fokus auf Forschung und UHC
Unter dem Leitmotiv „Reflection on Research and Development Efforts of Traditional Medicine Towards Achieving Universal Health Coverage in the African Region“ standen Forschung, Innovation und Zusammenarbeit im Mittelpunkt der Diskussionen.
Staatliche Unterstützung
Deputy Minister of Health Dr Joe Phaahla betonte die laufende Einbindung von Verbänden traditioneller Praktiker und kündigte Initiativen zur Etablierung anerkannter Praxisbereiche wie traditionelle Geburtshilfe und traditionelle Chirurgie an.
Zusammenarbeit mit WHO
Die World Health Organization bestätigte in einer Botschaft von Dr Kevin Makadzange, übermittelt von WHO‑Südafrika-Vertreterin Ms Shenaaz El‑Halabi, die Notwendigkeit, Evidenz, Regulierung und Qualitätssicherung zu stärken, um das volle Potenzial traditioneller Medizin für die universelle Gesundheitsversorgung zu nutzen.
Gesundheitsfördernde Aktivitäten
Der Tag startete mit einem symbolischen 5‑Kilometer‑Gemeinschaftslauf, gefolgt von einer Aerobic‑Einheit und mehreren Gesundheits‑Screenings, bei denen Blutdruck, Blutzucker und Tuberkulose‑Symptome überprüft wurden.
Ausstellung traditioneller Heilmittel
In einer Ausstellungsfläche präsentierten Praktiker aus allen neun Provinzen Heilpflanzen, traditionelle Präparate und über Generationen weitergegebene Wissenssysteme, die die kulturelle Vielfalt und Relevanz traditioneller Heilkunst verdeutlichten.
Ausblick und Schlussfolgerungen
Die Redner betonten, dass traditionelle Medizin ein unverzichtbarer Bestandteil des afrikanischen Gesundheitssystems bleibt und durch Forschung, Innovation und Partnerschaften in evidenzbasierte Lösungen überführt werden kann, um resilientere Gesundheitssysteme zu schaffen.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von World Health Organization (WHO), lizenziert unter Public Data / Terms of Use (Attribution Required). Quelle unterliegt den Nutzungsbedingungen der jeweiligen internationalen Organisation.
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